Vom Trübsal blasen über Bücher...

In meinen letzten [Geplauder]-Posts habe ich meiner Enttäuschung Luft gemacht und mir den angestauten Lesefrust von der Seele geschrieben. Lesefrust wegen enttäuschenden Fortsetzungen und mittelmäßigen Büchern. Klar, liegt es immer auch an einem selbst. Niemand zwingt mich, ein bestimmtes Buch zu lesen. Aber ich schaue mir das Cover an, lese den Klappentext und werde verführt, mich in ein neues Leseabenteuer zu stürzen. Manchmal ist es ganz schön bitter, wenn Erwartungen wie Seifenblasen platzen. 

In letzter Zeit habe ich das gemacht, was ich schon in den letzten Beiträgen angedeutet habe. Über den Tellerrand hinausschauen und mich anderen Büchern zuwenden. Bücher, die keine Jugendbücher sind. Oder Bücher, in denen es nicht eine einzige Fantasygestalt gibt. Und siehe da, der frische Wind sorgt für Abwechslung und Erfahrungen, die ich lange nicht mehr gemacht habe. Es kam dazu, dass ich wieder Bücher in den Händen hielt, die mich nach Luft schnappen ließen und mich zu Tränen rührten. Bücher, bei denen man andachtsvoll die letzte Seite umblättert und zufrieden den Buchdeckel schließt.

...zu Geschichten, die unter die Haut gehen:

An dieser Stelle muss ich zugeben, ich bin ein kleines Sensibelchen, wenn es um traurige Geschichten geht. Deshalb mache ich auch meistens einen Bogen drumherum und ist auch ein Grund, weshalb sich "Die Bücherdiebin" hartnäckig im SuB hält. Bei "Ein ganzes halbes Jahr" habe ich mich vom Cover fehlleiten lassen:


"Ein ganzes halbes Jahr"

Autor: Jojo Moyes Seiten: 528, Verlag: Rowohlt, ISBN: 3499267039

Sieht dieses Buch aus, als könnte es einer Fliege etwas zuleide tun? Nein, eigentlich nicht. Und trotzdem saß ich am Ende tränenüberströmt auf dem Sofa und konnte das Buch kaum noch festhalten. Ich glaube, neben dem 5. Band von Harry Potter (Fans werden wissen, wer da gestorben ist) und "Wie ein einziger Tag" von Nicholas Sparks, war ich noch nie so fertig nach der Lektüre eines Buches. Ich hatte einen kleinen Rückfall, als ich "Ziemlich beste Freunde" angesehen habe, doch dazu später. 

Mit Worten lässt sich kaum beschreiben, wie (und wie sehr) Lou und Wills Geschichte unter die Haut geht. In meiner Rezension habe ich es versucht, doch mir bleibt nur zu sagen: Zieht los und holt es euch! Eigentlich sind solche Bücher nicht euer Ding? Egal! Manchmal braucht man einen nötigen Schubs in die richtige Richtung, um sich etwas neuem und anderem zuzuwenden. Also fühlt euch geschubst und dann sprechen wir noch einmal darüber :)
...
 
"Wunder"

Autor: Seiten: 384, Verlag: Carl Hanser Verlag, ISBN: 3446241752

Das zweite Buch, das mich zu diesem Post veranlasst hat ist "Wunder". Daraus kann man viele Wortspiele machen, denn "Wunder" ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Wunder. Zugegebenermaßen ich hatte mich ein wenig vor dem Buch gefürchtet. Wie hart kann das Schicksal sein, wenn ein kleiner Junge von Geburt an im Gesicht aufs Schlimmste entstellt ist? Wie schlimm muss es sein, wenn dieser kleine Junge auf eine ganz normale Schule geht? Mit ganz normalen Kindern. Ich glaube jeder weiß, wie gemein Kinder sein können. Beim besten Willen konnte ich mir nicht vorstellen, wie ein Buch über solch ein Schicksal "gut" sein soll. Ich hatte befürchtet, man würde mit dem Jungen hauptsächlich mitleiden und kaum etwas Positives aus dem Buch ziehen können. Oh, lag ich falsch.

Dazu muss ich aber erwähnen, dass ich noch ein wenig vorgeschädigt von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" war (siehe hier). Ohne Zweifel ist es ein gutes Buch, doch Hoffnung findet man wenn nur sehr gut versteckt zwischen den Zeilen. Letztlich hat es mich ziemlich deprimiert zurückgelassen und meiner Meinung nach, sollen mir Bücher eher Freude als Depressionen bereiten. Deshalb hätte ich "Wunder" wohl nie angerührt, hätte mich "Ein ganzes halbes Jahr" nicht so umgehauen. Denn ich dachte mir, hey, na ein schlimmerer emotionaler Zusammenbruch kann es nicht werden ;P Spaß beiseite, ich war ehrlich neugierig. Manchmal braucht es ein wenig Mut, etwas völlig anderes zu lesen und sich zu trauen, sich auf etwas Besonderes einzulassen. "Wunder" ist besonders. Und zwar nicht nur August, sondern auch die Menschen in seinem Umfeld: seine Familie, seine Mitschüler und alle, die ihm begegnen.

Auf seine Weise hat mir "Wunder" mindestens genauso gut gefallen, wie "Ein ganzes halbes Jahr". Es sprüht vor Hoffnung, Tiefsinnigkeit und auch Humor. Ja, ich musste zu meiner Überraschung stellenweise richtig laut auflachen. Es gibt so vieles, mit dem ich in "Wunder" nicht gerechnet habe. Eine Geschichte, die absolut unter die Haut geht.

...

Filmtrailer:


"Ziemlich beste Freunde"
Regisseure: Eric Toledano, Olivier Nakache, Produktionsjahr: 2011, Laufzeit: 108 Minuten

Die letzte Geschichte  für heute, die unter die Haut geht, ist "Ziemlich beste Freunde". Ich bin mir nicht sicher, wie viele den Film schon kennen, wahrscheinlich so einige :) Tja, ich hatte mich eine ganze Weile gedrückt. Bei einer bekannten Onlinevideothek gibt es Prioritätslisten, nach denen man gewünschte Filme ordnen kann (Hoch, Normal und Niedrig). Es wird wohl kaum überraschen, dass ich dort den Film lange Zeit nur auf "niedrig" hatte. Ich dachte mir, ich mache es einfach vom Schicksal abhängig, wann ich ihn zugeschickt bekomme.

Auch hier wieder, wusste ich nicht so recht, wohin mit meinen Erwartungen. Eine besondere Freundschaft zwischen einem Mann, der vom Hals abwärts gelähmt ist und einem Exsträfling, der in den Tag hinein lebt. Was kommt bei dieser explosiven Mischung heraus? Etwas ganz Wunderbares! Ein Film, der nicht vor Mitleid und Mitgefühl strotzt, sondern auf seine Art auch noch richtig witzig und lebensfroh ist. Es gibt die ruhigen Momente, in denen einem Philippes Schicksal ans Herz geht. Aber auch die perfekte Harmonie zwischen den Schauspielern, die einem zeigen, dass man auch in dieser Situation, das Beste aus seinem Leben machen kann. Zum Ende hin, war ich völlig überrascht als der Film "einfach" aus war. Was fällt ihm ein?! Schon lange habe ich bei einem Film nicht so die Zeit vergessen, wie bei diesem. Einen Moment lang, war ich wieder in mein Erlebnis mit "Ein ganzes halbes Jahr" zurückversetzt. Das Schicksal der beiden Hauptdarsteller ist ähnlich, doch sie gehen so viel anders damit um.

Ich hatte mir überlegt das Buch zum Film zu lesen, habe dann aber gehört, dass es nicht viel mit dem Film gemeinsam hat. Der Schwerpunkt liegt eher auf dem gesamten Leben von Philippe und nicht auf der Freundschaft, wie im Film. Hat jemand das Buch schon gelesen und kann mir etwas dazu sagen?


...

Was will ich nun mit alldem sagen? Es gibt sie, die Geschichten, die unter die Haut gehen und einen nicht mehr loslassen. Wenn man aber tagtäglich so viel liest und oft im selben Genre bleibt, muss man manchmal etwas weitergehen und über seinen Tellerrand hinausschauen. Ich bin froh, dass ich mich auf die Bücher/den Film eingelassen habe, die ich sonst nicht näher angeschaut hätte. So macht Lesen Spaß und ich hoffe, ich werde nun mit etwas offeneren Augen meine Bücher auswählen :)


Kennt jemand, eines der Bücher oder den Film? Wie ist es euch ergangen?
Hat wer eine ähnliche Empfehlung für mich?


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11 Responses
  1. Kitty Says:

    Auch ich habe "Ein ganzes halbes Jahr gelesen". Am Anfang habe auch ich mich vom Cover verleiten lassen und hatte vorher nix über das Buch gehört. Ich habe mit einer "Herkömmlichen" Liebesgeschichte gerechnet und war Überrascht. -.- Auch ich habe ab einer bestimmten Stelle in diesem Buch weinen müssen und konnte mich gar nicht mehr beruhigen. So ging es mir bei "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" übrigens auch.
    "Ziemlich beste Freunde" habe ich auch gesehen. Ein Film, der berührt.
    Über "Wunder" habe ich noch nichts gelesen und bis zu diesem Post auch ehrlich gesagt noch nichts drüber gehört. Das, was du schreibst, verleitet mich allerdings dazu, mir das Buch schnellstmöglichst zuzulegen. :)

    Ich verstehe übrigens auch, was du mit "Über den Tellerand hinausschauen" meinst. Kennst du den Film "Gran Turino" (Weiß jetzt nicht, ob ich das richtig geschrieben habe). Eigentlich habe ich mich mit Händen und Füßen gewehrt, als mein Freund den unbedingt mit mir schauen wollte. Und was war das Ende vom Lied? Ich habe mit Pipi in den Augen am Ende des Films auf dem Sofa gesessen und war berührt.

    Sorry, mega Kommi *schäm* Aber mir ist bei deinem Post so wahnsinnig viel eingefallen, und das wollte ich dir auch mitteilen. ;)
    LG
    Kitty


  2. Buchtastisch Says:

    Mir sind auch diese Bücher zur Zeit am liebsten, die einen richtig berühren, zum Weinen bringen können. Ging mir mit "Ein ganzes halbes Jahr" genauso! Von "Wunder" hatte ich zwar schon einiges gehört, aber mich nicht rangetraut (irgendwie dachte ich, die Geschichte ist vllt nichts für mich). Aber Dein Beitrag hat mich da wieder ins Wanken gebracht. Vllt werde ich das Buch demnächst dann doch lesen :)

    "Ziemlich beste Freunde" steht auch auf meiner Will-ich-sehen-Liste. Ich schau nur in der letzten Zeit selten Filme an (zu kurze Aufmerksamkeitspanne? iwie habe ich es mehr mit Serien...). Aber den muß ich sehen :)

    Wenn Du noch weitere Empfehlungen hast / bekommst, nur her damit :) Mir fällt spontan nichts in dieser Richtung ein. Wenn mir aber was über den Weg läuft / einfällt, werde ich an Dich denken :)

    GLG
    Monika


  3. Ein toller Beitrag!
    "Ziemlich beste Freunde" hatte ich im Kino gesehen und fand den Film richtig klasse. Das Buch wollte ich anfangs auch lesen, wegen ziemlich negativer Rezensionen habe ich es dann aber gelassen. In der Buchhandlung habe ich kurz reingeschaut, nach ein paar zufällig ausgewählten Szenen aber beschlossen dass ich damit wirklich nichts verpasse.
    "Wonder" ist eines meiner Jahreshighlights bisher, kein anderes Buch hat mich so sehr berührt. Ich habe lachen müssen und bei manchen Szenen standen mir Tränen in den Augen. Es ist einfach wunderschön! Ich habe mich zwar danach auch an "The Fault in our Stars" rangetraut und obwohl mir das Buch ebenfalls sehr gut gefallen hat kommt es doch nicht ran. Wobei die Schwerpunkte auch wirklich anders liegen, beide Bücher zeigen die innere Stärke ihrer Protagonisten, aber wie du sagst ist "Wunder" dabei auch noch voller Hoffnung.
    "Ein ganzes halbes Jahr" kenne ich noch nicht und ich muss zugeben dass ich irgendwie an "Ziemlich beste Freunde" denken musste, als ich das mit dem Rollstuhl erfahren habe. Ich habe mich nicht getraut laut danach zu fragen, weil es ja im einen um Freundschaft, im anderen wohl um Liebe geht, aber ansonsten hatte ich die Befürchtung dass es sich ähneln könnte. Schön dass du erwähnst dass die beiden unterschiedlich damit umgehen. Dann lohnt es sich ja umso mehr das Buch dann doch mal zu lesen :)
    Liebe Grüße


  4. Sehr schöner Post :-) Ich hab auch vor Kurzen »Ein ganzes halbes Jahr« gelesen (hab mich gehütet davon davor Rezensionen zu lesen) und hab mich hinreißen lassen, gleich am nächsten Tag eine aufgelöste Rezension zu schreiben. Das Buch ist einfach so toll, dass ich es nicht beschreiben kann. Zitat aus meiner Rezension: "Wenn ich meine durchgeknallte Ader sprechen lassen darf, diese Geschichte ist so schön, wäre sie eine Farbe, würde ich die ganze Wohnung damit streichen und die Tür abschließen, damit ich nie mehr rausgehen muss und den ganzen Tag meine Wände anstarren kann." (Ja okay, ein bisschen durchgeknallt bin ich schon.) 50 Seiten vor dem Ende musste ich das erste Mal weinen, dann gab es eine kurze Pause, und dann gings wieder richtig los. Ich hab das Ende praktisch durchgeheult und das Buch gehört nun zu meinen Lieblingsbüchern und wird mein Jahresfavorit sein.

    Nach EghJ ging es mir auch so, dass ich Lust auf mehr solche Geschichten hatte ;) Und auch mir ist »Wunder« in den Sinn gekommen. Danke für deine Empfehlung, ich werde mir das Buch gleich vormerken.

    »Ziemlich beste Freunde« ist noch so ein Liebling von mir :D Ich hab ihn mir letztes Jahr in der Schule in Humanpsychologie (hatten grade das Thema Behinderung) das erste Mal angesehen und fand ihn so genial, dass ich mir neulich die DVD gekauft habe (die leider total ruckelt und wackelt -.-), obwohl ich mir sonst echt nie DVDs kaufe. Gehört zu meinen Lieblingsfilmen!

    Ich könnte mir noch vorstellen, dass »Wie viel Leben passt in eine Tüte?«, »Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick«, »Eine wie Alaska«, »Mit dir an meiner Seite« (auf jeden Fall, obwohl ich es noch nicht gelesen habe, genauso wie »Wie ein einziger Tag« - ich glaub, Nicholas Sparks ist einfach nichts für mich), »Forbidden«, »Im Pyjama um halb vier« und ... argh, jetzt hab ich das Buch vergessen :-( Anyway, ich glaub, dass diese Bücher auch mehr oder weniger (wohl eher weniger) in die Richtung gehen, also auch emotional sind ... Kann ich selbst aber nicht beurteilen, weil ich keins von ihnen gelesen habe. Aber bei Gott, wenn du das Buch noch nicht kennst, lies auf keinen Fall »Bevor ich sterbe«, dieses Buch ist einfach eine großer Haufen Mist, gebildet aus Buchstaben.

    Alles Liebe,
    Sandra


  5. Rubin Says:

    Hey,
    ich denke ich wiederhole die Worte der anderen, wenn ich einfach sage, dass das ein toller post ist.
    Leider habe ich noch keines der oben genannten Bücher gelesen, aber "ziemlich beste Freunde" habe ich als Film gesehen und ich liebe den Film einfach, ich finde er ist einfach genial!
    Momentan mag ich solche Geschichten unglaublich gerne, sie haben dieses bestimmte etwas, so eine merkwürdige Anziehungskraft.
    Leider habe ich noch nicht allzuviele von dieser "Art" gelesen...

    Bei "Bevor ich sterbe" habe ich (glaube ich) das erste mal bei einem Buch geweint. Also so richtig.
    Aber ganz besonders empfehlen kann ich "Bevor ich falle" von Lilly Lindner. Es ist eine schwere Geschichte, doch es ist einfach krass geschrieben und berührt so tief... das ist einfach unglaublich. Seit langem ist es mein Lieblingsbuch und es ist einfach grandios.
    Es gibt so viele Geschichten von so vielen Autoren da gehen solche Bücher, Bücher die gelesen werden müssen, weil sie andere Geschichten anders erzählen unter.
    Das soll jetzt nicht irgendwie komisch aufgenommen werden, nur manchmal denke ich das, wenn ich ein solches, wirklich berührendes Buch gelesen habe...
    "Chucks" von Cornelia Travnicek berührt ebenfalls, hat mich aber nicht zum weinen gebracht, dennoch, es ist ein tolles Buch!

    Liebe Grüße
    Rubin:)


  6. Hannah Says:

    Ein ganzes halbes Jahr habe ich auch noch rumliegen.
    Wenn dir solche Bücher gefallen solltest du auch mal "Zwei an einem Tag" von David Nicholls lesen, welches ebenfalls sehr schön war. Ich habe auch mal von einer Ähnlichkeit zwischen den beiden Bücher gehört, allerdings sind sie glaube ich völlig unterschiedlich, also zumindest vom ganzen Aufbau, da Zwei an einem Tag ja alle zwei Kapitel ein Jahr weiter springt.
    oder vielleicht "Julia" von Anne Fortier, wenn du mal wieder Abwechslung suchst xD Das ist eine Rome und Julia Geschichte, mit Flashbacks zu den 'echten' rome und Julia. Das lässt sich nicht so gut erklären, aber es ist unglaublich spannend und unterhaltsam. Auch noch mit historischen Elementen.

    LG
    Hannah^^


  7. Buchtastisch Says:

    Ah, mir ist noch ein Buch eingefallen, das mich echt zum Weinen gebracht hat. Aber Achtung, das ist Chick-Lit - weiß nicht, ob das so Deins ist. Das Buch heißt "Einmal rund ums Glück" und ist von Paige Toon. Ich kann es definitiv weiterempfehlen. Das Thema (Formel 1) hatte mich erstmal nicht so angesprochen, aber das Buch hat es trotz meiner anfänglichen Skepsis unter meine Lieblingsbücher geschafft :)

    "Bevor ich sterbe" kann ich Dir übrigens wie "Sandra PusteBlume.~" auch nicht empfehlen. Selten so ein unemtionales Buch zum Thema Krebs gelesen. (Da fand ich "Mitten ins Gesicht" wesentlich besser - aber auch dieses Buch hat seine Schwächen, dennoch mochte ich es sehr gerne ... und hab auch hier weinen müssen).

    "Julia" von Anne Fortier fand ich auch recht gut, aber nicht wirklich emotional berührend (außerdem waren die Stellen, die in die Vergangenheit handelten langweilig).

    "Zwei an einem Tag" war übrigens auch so gar nicht meins... Aber schließlich sind Geschmäcker ja verschieden und das ist auch gut so!

    So, nun hab ich mich hier aber ganz schön über diverse Bücher ausgelassen und wünsch Dir ein schööönes Wochenende!


  8. Tina Says:

    @all:

    Entschuldigt für die späte Antwort, ich war im absoluten Tennisfieber. *schnüff*, leider kein Happy-End Wimbledon.

    @Kitty:

    Oh ja, zuerst denkt man bei "Ein ganzes halbes Jahr" an eine harmlose Liebesgeschichte und dann das... Aber im positiven Sinne!

    Bei "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" war es mir fast schon zu gezwungen. Die Szenen haben teilweise so gewirkt, als hätte es der Autor darauf abgesehen seine Leser zum weinen zu bringen. Da fand ich es bei "Ein ganzes halbes Jahr" viel natürlicher.

    "Wunder" musst du unbedingt lesen! Die Rezi folgt noch, bin noch immer hin und weg.

    "Gran Turino" habe ich bisher nur ausschnittsweise gesehen, aber vor allem auch das Ende. Ich kann gut verstehen, was du meinst!

    *lach* ich freue mich, dass dir so viel eingefallen ist! Immer raus damit :D

    @Moni:

    Mir ging es mit "Wunder" absolut genauso. Schon der Gedanke an die Geschichte hat mich abgeschreckt. Doch die Autorin schreibt mit so viel Gefühl, mit Humor und schafft es einen zu bewegen. Kaum zu glauben, dass es ihr Debüt ist!

    Unbedingt, bin gespannt wie dir "Ziemlich beste Freunde" gefallen wird, wenn du ihn siehst :)

    Schon gesehen, dass du mir deine Empfehlungen noch geschrieben hast! Danke dir ;D

    @Suppenhuehnchen:

    Dankeschön!

    Genauso geht es mir mit dem Buch von "Ziemlich beste Freunde" auch. Wenn du reingeblättert und dich dagegen entschieden hast, werde ich es wohl auch dabei belassen. Dann behalte ich die Geschichte lieber so in Erinnerung, wie es im Film herüberkam :)

    Seh ich auch so, "Wunder" konnte mich viel mehr berühren als "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Schon allein, weil es mehr Hoffnung zulässt. Doch es stimmt schon, die Autoren hatten mit den Büchern ganz unterschiedliche Ziele. Die Botschaft von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" war einfach nicht meins.

    Du musst unbedingt "Ein ganzes halbes Jahr lesen"! Es ist völlig anders als "Ziemlich beste Freunde", und auf seine Weise ebenso gut. Schon allein die Einstellung der Hauptpersonen im Rollstuhl ist sehr verschieden und auch die Botschaft, die vermittelt werden soll. Philippe hat sich schon mit seiner Situation abgefunden, bei Will sieht die Sache ganz anders aus.

    Dir auch liebe Grüße!


  9. Tina Says:

    @Sandra:

    Ich habe deine "aufgelöste" Rezension gesehen, "Ein ganzes halbes Jahr" ist so bewegend, das kann niemanden kalt lassen. Das Blöde war, ich war das ganze Buch hindurch total blind, worauf es hinauslaufen würde. Die ganze Zeit war ich felsenfest davon überzeugt, dass es ganz anders ausgehen wird. Tja, ... Im Moment teilt sich "Ein ganzes halbes Jahr" mit "Wunder" den Jahresfavoriten :)

    "Ziemlich beste Freunde" ist wirklich ein Film für die Sammlung. Ohje, aber da müsstest die DVD doch eigentlich zurückbringen können, denn ruckeln und wackeln sollte kein Film!

    "Wie ein einziger Tag" habe ich vor langer langer Zeit gelesen und gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, wobei da der Film fast sogar noch besser ist. "Eine wie Alaska" hatte ich schon mal im Blick, wandert direkt auf die Wunschliste. Die anderen Titel muss ich mir mal näher ansehen :)

    Und danke für die Warnung vor "Bevor ich sterbe". Nach "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" bin ich da noch immer vorgeschädigt.

    Danke dir für die vielen Empfehlungen!


    @Rubin:

    Dann solltest du dir "Wunder" und "Ein ganzes halbes Jahr" mal näher ansehen. Das sind genau solche Bücher mit so einer Anziehungskraft :)

    "Bevor ich falle" werde ich mir näher ansehen, dankeschön für die Empfehlung! Das hört sich wirklich nach einem eindringlichen und berührendem Buch an...

    Dir auch liebe Grüße!


    @Hannah:

    Sofort "Ein ganzes halbes Jahr" lesen! :D

    Über "Zwei an einem Tag" bin ich schon einige Male gestolpert, es bisher aber noch nicht gelesen. Ich glaube, ich könnte es mir von jemandem leihen, mal schauen^^

    "Julia" ist sicherlich einen Blick wert!

    Danke dir für die Empfehlungen!


    @Moni:

    Ich weiß, du bist ja ein richtiger Paige Toon Fan :) Von ihr habe ich zwei Bücher gelesen, "Lucy in the Sky" fand ich gut, "Du bist mein Stern" im Vergleich nicht ganz so gut. Aber mit "Einmal rund ums Glück" werde ich es nach deinem Tipp mal wieder versuchen :)

    Gut, von "Bevor ich sterbe" werde ich lieber die Finger lassen.

    Ich glaube, in "Zwei an einem Tag" werde ich hineinlesen und schauen, wie es mir gefällt. Das ist schon so lange auf "Vielleicht"-Status, nun wirds mal Zeit^^

    *lach* dannkeschön!


  10. Buchtastisch Says:

    Ja, prinzipiell bin ich Paige-Toon-Fan ... allerdings mag ich ihr letzten Bücher leider nicht wirklich :-/ "Du bist mein Stern" zähle ich mittlerweile auch zu ihren schwächeren Büchern (wobei es nicht so schlimm ist wie die letzten beiden Büchern). Am liebsten mag ich von ihr eigentlich "Pictures of Lily" und eben "Chasing Daisy" (= "Einmal rund ums Glück"), wobei "Chasing Daisy" wie gesagt definitiv mehr Taschentuch-Potenzial hat.

    "Wunder" habe ich nun definitiv auf meine Wunschliste gesetzt und werde es bestimmt demnächst lesen! (Wenn ich irgendwann den zweiten Zeitenzauber-Band geschafft habe *hust* ... bin erst auf S. 26 und meine Motivation hält sich in Grenzen).


  11. Tanja V. Says:

    Das Buch von Mojo Hayes hat ja jeder gelesen (also inzwischen) und auch die Resonanz bei Amazon ist ja wirklich überwältigend! Daher hab ich das Buch auch auf dem Schirm gehabt ^^ Ich bin momentan eh auf der Suche nach etwas anderer Lektüre...ich brauche zwischendurch echt mal Päuschen vom YA Genre und möchte dieses Buch auch noch sehr gerne lesen :) Von Wunder hatte ich bis zu deinem Post hier ehrlich gesagt noch nie gehört. Das spricht mich auch nicht so sehr an, aber, wenn ich (irgendwann) mal Buchtipp eins gelesen habe und es mochte, weiß ich ja, wo ich mehr solchen Stoff finde :D

    Den Film hab ich auch gesehen und war so dermaßen überrascht, wie wunderbar die Ernsthaftigkeit mit dem Humor verschmilzt :)

    Also, danke für die tollen Tipps ;) Ich mag übrigens deine Geplapper Posts fast mehr als Rezis xD


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