Kommen wir zu einem [Geplauder]-Post, der mir schon längere Zeit im Kopf herumschwirrt. Bisher hatte mir aber die Zeit gefehlt, mich einfach einmal hinzusetzen und die Gedanken aufzuschreiben. Und zwar lehne ich mich wahrscheinlich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, wir lesen Buchblogs wegen den Büchern

Bei einer Umfrage würde wohl die häufigste Antwort lauten, dass man sich über Bücher informieren will und manchmal auch von Meinungen seine Kaufentscheidung abhängig macht. Ab und an jedoch beginne ich an dem Konzept, wir schreiben über Bücher, weil unsere Leser etwas über Bücher lesen wollen, zu zweifeln. Nämlich dann, wenn eine Monatsstatistik an Seitenaufrufen beispielsweise so aussieht (ich hoffe, man kann es einigermaßen lesen):


Diese Übersicht bezieht sich auf Seitenaufrufe der letzten 4 Wochen irgendwann Anfang November. Ich muss zugeben, in dem Monat war aber auch wirklich alles an Posts dabei. Top Kandidat ist (Überraschung) ein Gewinnspiel. Gefolgt von einer Leseaktion, in der ich täglich über Updates berichtet habe. Auf Platz 4 folgt ein Bericht über die Buchmesse. Daraufhin ein Neuzugangspost und eine Covervorstellung. Last, but not least auf Platz 7 die erste Rezension. 

Hmm. Wenn ich mir das so anschaue, frage ich mich, weshalb Posts über alles andere, interessanter zu sein scheinen, als eine Rezension über Bücher selbst. Klar, es hängt natürlich immer vom besprochenen Buch ab. Es gibt Bücher, die sind einfach interessanter. Zum Beispiel die Rezension zum englischen Original von "Days of Blood and Starlight" ist noch immer der Dauerbrenner mit fast 1000 Aufrufen. Allerdings innerhalb eines Jahres. Dagegen "schafft" es ein Gewinnspiel gerne mal auf über 500 Aufrufe in 1,5 Monaten. Ebenso gibt es auch Bücher, die als Fortsetzung an sich schon deutlich weniger Leser ansprechen, oder vom Genre einfach nicht jedem passen. Aber die krassen Unterschiede zwischen "Allerlei-Posts" und dem eigentlichen Sinn und Zweck eines Bücherblogs, nämlich "Rezensionen", sind schon erstaunlich.

Mir selbst als "Leser" ergeht es natürlich auch nicht viel anders. Posts in denen generell über Neuzugänge, Neuerscheinungen, oder Berichte, über was auch immer berichtet wird, könnten ja immer interessant sein. Ich klicke im Dashboard mit Sicherheit auch mehr auf "Allerlei-Posts". Bei Rezensionen muss das Buch schon irgendwie Interesse wecken, sich alles durchzulesen, dafür fehlt häufig die Zeit. Doch als "Bloggerin" tut es manchmal ein bisschen in der Seele weh, wenn ein eher nur dahingeschriebener "Cover-Post" mehr Anklang findet, als eine mit Herzblut verfasste Rezension. 

Sicherlich hängt es auch ein bisschen damit zusammen, auf was der Blog genau ausgelegt ist. Ausschließlich nur Rezensionen veröffentlichen, ist auf die Dauer auch langweilig. Es gibt ja auch Blogs, die schreiben sich von vornherein eher dem "Livestyle", als reinen Rezensionen zu. Man freut sich ja immer über neue Ideen und ein bisschen Abwechslung. Umso größer ist auch bei mir die Rückmeldung auf besondere Aktionen, wie "Duell der Flops" oder andere Spaßigkeiten. Wenn man aber beide Arten von Posts an den "Leser" bringen will, frage ich mich, was ich anders machen könnte. Was kann ich tun, dass in ereignisreichen Monaten, die Buchbesprechungen nicht ganz so in den Hintergrund rücken?

Dabei stellt sich die nächste Frage. Liegt es einfach an mir, oder ist es auch eine generelle Erscheinung in der Buchblogwelt? Sollte ich meine Rezensionen etwas kürzer machen? (Was mir sehr schwerfallen würde, das Geblubber muss ja irgendwo hin^^) Mehr appetitanregende Häppchen in gesammelten Kurzrezensionen? Oder mich damit abfinden, dass Posts, die viele Interessen ansprechen, auch immer einen größeren Kreis erreichen werden? 



Deshalb interessiert es mich umso mehr, was ihr dazu sagt ;) Würde mich freuen, wenn wer gerne seine Erfahrungen teilen möchte!



Update 30.12.2013:

Wow, ich bin ganz überwältigt von der ganzen Resonanz zu diesem Post. Ich hab mich drangesetzt eure Kommentare zu beantworten, die Letzten folgen heute Abend noch. Mich hat es unheimlich gefreut, dass anscheinend nicht nur mich das Thema beschäftigt und ihr eure Eindrücke mit mir geteilt habt.

Teilweise finde ich die Ergebnisse allerdings schon etwas schade. Ich habe das Gefühl, dass das Interesse Rezensionen zu lesen generell im Vergleich zum Beginn meiner Bloggerzeit gesunken ist. Sicherlich ist das auch eine Sache von Angebot und Nachfrage. Mittlerweile gibt es so viele Möglichkeiten sich zu informieren, so viele Plattformen und zu Neuerscheinungsstoßzeiten wird man förmlich mit Rezis erschlagen. 

Ob oder ob man nicht zur Rezension "greift" bzw. anklickt scheint voll und ganz vom Interesse abzuhängen. Und dieses Interesse ist meiner Meinung nach selektiver geworden. Ich sehe es an mir selbst, für meinen Geschmack verbringe ich wirklich zu wenig Zeit damit, auch andere Rezensionen zu lesen und zu verfolgen. Doch das ist eine Sache, bei der man sich vielleicht auch ein bisschen an die eigene Nase fassen kann.

Deshalb hier einmal der Hinweis auf eine tolle Kommentarchallenge bei Bou fürs kommende Jahr. 

Ich für meinen Teil werde hier (fast) alles lassen, wie gehabt. Bei Büchern, die mir besonders am Herzen liegen, werde ich sie noch als Monatshighlight in die Sidebar packen. Ein paar Rezensionen, die schon eine Weile ausstehen, werde ich dann in einen Shortreview-Post zusammenfassen. Aber eher, dass ich endlich mal von den ausstehenden Rezis seit 7days7books runterkomme^^ Vielleicht setze ich mich auch wieder an die Monatsstatisik. Aber nicht in reinen Zahlen, sondern in kurzen Worten, welche Bücher wirklich gut waren und noch einmal einen Blick wert sind. So das wärs ;)


Danke noch einmal für eure vielen Kommentare und Einblicke!

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34 Responses
  1. AefKaey Says:

    Ich kann natürlich nur über mich selbst schreiben, das mal vorweg xD

    Ich persönlich lese Rezensionen meist nämlich nur dann, wenn ich das Buch selbst gelesen habe. Oder kurz davor stehe, es zu beenden. Ich lese mir nämlich nicht mal Klappentexte durch, weil die mir schon zu viel verraten, dementsprechend also auch keine Rezension. Wenn ich mal eine vorab lese, dann schaue ich nur auf das Fazit, um mir Anregung zu holen, ob ich das Buch nun anfange oder nicht.


  2. Jessi Says:

    Ein sehr guter Artikel, den du da geschrieben hast! :)
    Auch mir fällt das in letzter Zeit öfter auf, auf meine Rezensionen gibt es kaum noch Reaktionen. Auch auf meiner Facebookseite merke ich das - Links zu Rezensionen kriegen nur ein Bruchteil der Gefällt-mir-Angaben, wie zum Beispiel Neuzugänge-Bilder oder andere Bilder.
    Schon traurig, dabei gibt sich ja jeder viel Mühe mit einer Rezension und schreibt sie ja auch, damit sie von Anderen gelesen wird.
    Ich bin aber ganz ehrlich: Ich selbst lese in letzter Zeit sehr wenige Rezensionen, wenn, dann überfliege ich sie nur. Liegt aber auch daran, dass ich im Moment eher weniger Zeit habe. ;)
    Eine Idee, was man anders machen könnte, habe ich leider nicht.
    Ich sage nur so viel: An dir liegt es sicherlich nicht, denn wie oben schon geschrieben, beobachten das viele Blogger in der letzten Zeit. ;)

    Lieben Gruß,
    Jessica


  3. Anja Says:

    Ich gehöre definitiv auch zu den Leuten, die die meisten Rezensionen nicht liest. Oder wenn, dann meistens nur das Fazit. Entweder will ich das Buch selbst noch lesen und habe Angst vor Spoilern oder das Buch interessiert mich nicht, dann interessiert mich die Rezi natürlich genauso wenig. WENN ich das Buch schon gelesen habe, dann schaue ich mir auch öfter mal ne Rezension dazu an, kommt drauf an wie ich das Buch fand. UND es kommt echt drauf an, wie lange die Rezension ist. Kurze lese ich mir sehr viel öfter durch als diese Romane, die fast so lang wie das Buch selbst aussehen. Sorry, find ich dann zu langweilig.


  4. Lucina Says:

    Ich glaube, dass das daran liegt, dass viele Rezensionen aus Angst vor Spoilern oder weil sie beeinflusst werden könnten nicht lesen, bevor sie ein Buch nicht selber gelesen haben. Da ist es kein Wunder, wenn Rezensionen (soweit ich weiß überall) weniger Anklang finden und besonders die Blogs boomen, die mehr "Allerlei"-Posts zu bieten haben. Ich selber lese zwar Rezensionen auch wenn ich den Roman noch nicht gelesen habe, klicke aber schneller mal auf diese "Dies und Das"-Posts, auch wenn ich sie dann oft nur überfliege und die gar nicht so häufig dann genauer lese. Daher haben "Einfach mal schauen was mich erwartet"-Posts wahrscheinlich mehr Klicks, als Rezensionen, bei denen man ja weiß, was einen erwartet...

    Schade ist es schon, aber ich kann auch die Leute verstehen, die Rezensionen erst lesen nachdem sie ein Buch beendet haben. Und wer sucht nachdem er ein Buch beendet hat schon Rezensionen, die irgendwann vorher veröffentlicht wurden zu dem Buch? Also haben Rezensionen ohnehin nur eine kurze Halbwertszeit und sind dann auch nur ein Kassenschlager, wenn's Bücher sind die gerade gehypt oder ähnliches werden. Und wenn man dann noch viele Rezensionen veröffentlicht, die nicht die breite Masse schon vom Namen/Cover her kennt, dann hat man doch schon fast verloren... Es ist schade, aber ich glaube wirklich, dass Rezensionen bei großen Rezensionsportalen, wie LB oder Amazon mehr gelesen werden als auf Blogs. Da liest man höchstens die aktuellen und danach sind sie weg vom Fenster.

    Das ist vielleicht auch ein Grund, wieso manche Blogger irgendwann mehr Kurzrezensionen veröffentlichen oder weniger Rezensionen und mehr blabla im allgemeinen. Bringt mehr Klicks und macht weniger Arbeit...


  5. Tanja V. Says:

    Uff, da sprichst du mal ein Thema an, über das ich auch schon nachgedacht habe, mir aber gar nicht so bewusst über die Tatsachen war wie du. Nachdem ich das gerade gelesen habe, habe ich mal in meine Statistiken geschaut und bei mir ist das immer von den Büchern anhängig. Aktuelle Lektüren bekommen mehr Aufrufe als englische Unbekannte, was Rezensionen betrifft, aber die Aufrufe tendieren in manchen Wochen sehr stark zu dem "Allerlei-Zeugs" was du so ansprichst. Woran das liegt? Ich glaube, du hast das fast perfekt erklärt! Ehrlich gesagt, klicke ich auch nur Rezensionen an, über die ich gerne etwas erfahren möchte bzw. die Bücher. Wenn jemand also etwas rezensiert, was mich nicht die Bohne juckt (und das kommt bei dir manchmal auch vor :P) dann lese ich das auch nicht. Wenn aber irgendwelche anderen Dinge dabei sind, lese ich die immer...einfach aus Neugier. Ich hoffe, es kommt richtig rüber, was ich sagen will :D

    Ich glaube, wir als Buchblogger tendieren manchmal sogar mehr zu "Allerlei-Zeug" weil viele weniger Zeit zum Bloggen finden, weniger lesen, trotzdem aber etwas vorzeigen wollen...schon schwierig das Ganze.

    Aber, ja, in erster Linie lese ich am liebsten Rezensionen zu Büchern, die ich gern hatte oder aber noch lesen mag :D Deine Rezensionen zu kürzen halte ich übrigens für vollkommen unnötig. Ich finde sie haben die perfekte Länge :D Manchmal wünsche ich mir sogar etwas mehr ;)

    Fazit: Ich schieb das auf die generelle Faulheit der Blogger xD


  6. Dani Says:

    Ich habe den Post-Titel gelesen und gedacht: "Ja, endlich spricht es jemand mal offen an!" Ich persönlich lese natürlich auch lieber Rezensionen von Büchern, die ich selbst schon gelesen habe oder die auf meiner Wunschliste stehen. Ansonten muss mich auf den ersten Blick der Titel und das Cover ansprechen, ansonsten scrolle ich wirklich weiter.
    Bei aktuellen "Trend-Büchern", die neu sind und die plötzlich jeder Blogger zu haben scheint, findet man schon mehr Kommentare und Meinungen zur geschriebenen Rezension. Allerdings meist auch nur dann, wenn sie auch zeitnah zum Erscheinungsdatum geschrieben worden ist.
    Manchmal denke ich mir wirklich, dass ich lieber nur im Lesen versinken will, ohne Gedanken an Rezensionen zu verschwenden, die sowieso keiner liest, allerdings habe ich meistens sehr viel Spaß daran, meinen Senf dazuzugeben und manchmal bin ich so drin, dass es mir nichts ausmacht, dass niemand die Rezension liest.
    Obwohl ich mir dann wiederum denke, dass ich die Zeit zum Schreiben der ungelesenen Rezensionen lieber fürs Lesen hätte nutzen können. Aber die Buchbloggerwelt macht mir Spaß und durch Portale wie Blogg Dein Buch hat man ja auch ein paar Vorteile ;)

    Liebe Grüße,
    Dani


  7. Sarah O. Says:

    Ich würde dem ganzen gar keine so große Bedeutung beimessen. An der Länge oder Art der Rezensionen kann es beispielsweise gar nicht liegen, denn dazu muss ich erst klicken - dann hättest du beispielsweise deine Klickzahl, auch wenn ich beim ersten Anblick entscheide, dass mir das gerade doch zu lang ist. Und diese Angst vor Spoilern oder was auch immer... das verstehe ich sowieso nicht, denn ich lese viele Rezensionen und finde seltensten Spoiler.

    Aber es ist doch so, dass diejenigen, die regelmäßig die Blogs verfolgen, schon einen relativ guten Überblick haben, über ein bestimmtes Buch. "Interessiert es micht überhaupt?" (Nein = Kein Klick), "Will ich es erst selbst lesen?" (Ja = Kein Klick), "Habe ich schon genug Rezensionen dazu gelesen?" (Ja = Kein Klick). Für ein schnelles Anschauen oder das allgemeine (kurzzeitige) Interesse sind die gemischten Post einfach besser geeignet.

    Das heißt aber nicht, dass Rezensionen keine Beachtung finden. Ich beobachte, dass viele davon im Laufe der Zeit massig Klicks bekommen - nur eben nicht in einer Woche oder in einem Monat. Aber bei den Suchbegriffen tauchen immer wieder Schlagworte auf, die auf Rezensionen verweisen müssen und Google sei dank, bekommen die Rezensionen dann eben doch Aufmerksamkeit und erfüllen ihren Zweck, ohne dass man es wirklich bemerkt.


  8. captain cow Says:

    Ich weiß nicht, wie Leseverhalten auf meinem Blog aussieht, so rein von den Statistiken her. Mehr Kommentare kriege ich aber, glaube ich, schon auf so Allerlei-Posts. Das liegt aber glaube ich, unter anderem, auch daran, dass man zu Rezensionen manchmal nicht so viel sagen kann, wenn man die Bücher noch nicht gelesen hat. Aber stimmt schon, wahrscheinlich werden die auch erst gar nicht so oft angeklickt, was natürlich schade ist.
    Aus Leser-Perspektive kommt es bei mir ganz auf den Blog an. Wenn ich Bücher toll oder irgendwie vielschichtig fand, lese ich mir gerne auch bei anderen Rezensionen dazu durch. Wenn ich ein Buch noch nicht gelesen habe, da aber total scharf drauf bin, dann lese ich auch gerne mal mit und wenn ich in Stöber-Laune bin auch. Wenn irgendein Verlag gerade wieder fleißig Rezensionsexemplare verteilt hat, geht mein Interesse schnell verloren - all das mal ganz unabhängig von den Blogs.
    Dann gibt's aber auch noch so ein paar Favoriten von mir, bei denen ich fast jede Rezension mitlese; einfach weil ich weiß, dass sie einen Geschmack haben, der meinem ziemlich ähnlich ist.


  9. Sarah O. Says:

    Übrigens: Meine "Alle Zeiten"-Statistik führt eine Rezension an, obwohl gerade mal ein Kommentar darunter steht. Außerdem ist "Rezensionen" die meist geklickte Rubrik. Also, ich kann diesem "Problem" einfach nichts abgewinnen. Andere Posts haben kurzzeitige Aufmerksamkeit, andere langfristig.


  10. Amelie Says:

    Du sprichst mir vollkommen aus der Seele! Bei mir sieht das ganze genauso aus, wobei ich zugeben muss, dass das bei den Aufrufen wo ich jetzt mal nachgeschaut habe, tatsächlich so ist, dass es ziemlich ausgeglichen ist. Aber was Kommentare angeht...
    Ich habe auch das Gefühl, als würde ich mit Rezensionen meinen Lesern auf die Nerven gehen und bin daher mittlerweile auch schon dazu übergegangen teilweise Rezensionen, die so lang sind, dass sie auch einen eigenen Post kriegen könnten, mit anderen Rezensionen in einen Post haue, weil das das Dashboard anderer Leute in meinen Augen nicht so zuspammt. Und ich überlege mir mittlerweile echt genau, ob ich ein Buch überhaupt rezensiere, denn es scheint ja eh niemanden zu interessieren, oder?! O.o


  11. Ric Says:

    also ich lese meiner Meinung nach schon relativ viele Rezensionen, das sind aber dann meistens trotzdem die Bücher, von denen ich irgendwann schon einmal gehört habe. Mich auf Bücher aufmerksam zu machen, von denen ich absolut noch keine Ahnung habe ist da schon schwerer. Wie viele hier schon meinten, spielt da auch sicherlich die Angst vor Spoilern mit, aber mittlerweile gibt es einige Leute, von denen ich weiß, dass sie natürlich spoilerfrei schreiben. Wenn mir so etwas doch noch über den Weg läuft, dann lese ich bei denen wenn dann meist eh nur das Fazit. Wenn ich ein Buch schon kenne, lese ich aber auch oft gerne noch die Rezension dazu, und suche auch extra nach welchen, da ich einfach wissen will, wie jemand anders das jeweilige Buch so aufgefasst hat.

    Aber dass Rezensionen eher zu den weniger gelesenen Posts, und vor allem weniger kommentierten Posts gehören, merke ich natürlich auch. Was schon schade ist, denn hier steckt natürlich auch der größte Zeitaufwand und Mühe mit drin, wo man sich dann natürlich auch mehr Diskussion wünscht. Diese findet dann aber ja auch mittlerweile größtenteils auf Facebook oder Twitter statt.


  12. Tina Says:

    @AefKaey:

    Das ist klar :) Freut mich, dass du darüber schreibst^^

    Kommt mir auch bekannt vor, dass man sich noch nicht zu sehr beeinflussen möchte. Sei es um seinen Eindruck vorwegzunehmen, oder Spoiler zu vermeiden. Aber interessant mit dem Fazit, dann ist es wirklich gut auch eines zu haben ;P

    Bei Büchern, die mich interessieren und ich sicher lesen möchte, schaue ich mir auch eher das Fazit an. Aber ich bin jemand, der die hinterher wieder nachschaut, um den Eindruck zu vergleichen. Bei Büchern, bei denen ich mir aber unsicher bin, finde ich die Rezension als wichtiges Hilfsmittel, um mich zu entscheiden :)

    @Jessi:

    Danke dir Jessi!

    Stimmt die Reaktionen sind wirklich so eine Sache. Ein hübsches Foto eines Buches auf Facebook zieht einfach größere Kreise, als eine einzelne Rezension.

    Aber wenn jeder selbst so wenige Rezensionen tatsächlich liest, ist das Resultat kein Wunder^^ Vielleicht sollte man sich da auch wieder etwas mehr an die Nase fassen :) Nur gehts mir mit dem Zeitproblem ähnlich wie dir. Alles, das interessant klingt, ist da einfach nicht möglich.

    Ich glaube auch eher, dass es ein generelles Phänomen ist. Bei manchen kann ich mir auch vorstellen, dass meine Rezis teilweise zu lange ausfallen und sie eher kürzere bevorzugen. Ich selbst hab aber da lieber mehr Infos um mir ein Bild zu machen^^

    Dir auch einen lieben Gruß und danke für deinen Eindruck!

    @Anja:

    Ich sehe schon, das Fazit wird wohl generell am häufigsten gelesen^^

    Aber Anja manchmal verhilft einem eine Rezension ja auch einem dazu Bücher zu entdecken, die einem auf dem ersten Blick vielleicht nicht interessieren. Doch dafür muss man die Chance geben und es probieren. Mit den Spoilern kann ich dich gut verstehen!

    *lach* okay ich glaube meine fallen da eher in die Kategorie ;P Vielleicht werd ich wieder ab und an ein paar unter mehrere Kurzrezensionen zusammenfassen.

    @Lucina:

    Das ist eine Vermutung, die ich auch schon hatte. Angst vor Spoilern und die Vorwegnahme eines eigenen Eindrucks sind, wie du sagst, sicher ganz vorne. Soweit ich weiß überall ist schon einmal beruhigend ;)

    Die kurze Halbwertszeit einer Rezension ist ein guter Gedanke. Ich glaube auch, dass die wenigsten Rezensionen noch "nachschlagen", wobei ich das eigentlich sogar recht regelmäßig mache. Aber dann auch eher bei Bloggern, bei denen ich mich bewusst an die Rezi noch erinnern kann und mich die Meinung einfach noch total interessiert. Aber da wirklich alle im Dashboard durchzuschauen ist echt unrealistisch.

    Bei sehr unbekannten Büchern finde ich es auch unheimlich schade. Denn gerade der Blog sollte ja die Plattform bieten, auch solchen Büchern eine Chance zu geben. Gerade bei solchen Rezensionen freue ich mich wirklich über jeden Aufruf (also noch mehr als sonst^^).

    Deshalb stellt man seine Rezis wahrscheinlich auch bei so vielen Portalen ein. Bei Amazon sieht man ja auch and en hilfreich Wertungen eine kleine Rückmeldung, wenn auch dort natürlich ein haufen Idioten unterwegs sind, die klicken, nur weil das Buch ihrer Meinung nach zu schlecht weg kam.

    Genau das ist ein Aspekt den ich unheimlich schade finde. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige so verfahren, weil sie sich die Arbeit nicht mehr machen möchten oder es einfach nur frustriert. Doch komplett die Rezis zu verändern, oder hauptsächlich nur noch über "Allerlei" zu berichten, weil es beliebter ist, finde ich schade und eher sinnfrei. Ich würde wohl in Zukunft mehr Kurzmeinungen einstreuen zu Büchern, die ich sonst gar nicht rezensieren würde. Ich mache mir die Arbeit ja auch gerne, wenn ich anhand der Kommentare dann auch sehe, okay hier haben sich nun einige Gedanken gemacht. Und über die Zeit sind es zum Glück doch die Rezensionen, die bei "All-time-Posts" ganz oben stehen :)


  13. Astrid Says:

    Ich beobachte das ebenso und das war mit ein Grund, meine Aktion "Stempeln" ins Leben zu rufen. Dabei schaut man sich die eigenen Rezensionen an, die mindestens ein Jahr zurück liegen. Welche Bücher sind noch präsent, welche nicht. Ich finde es total interessant zu sehen was andere in ihrem Resümee zeigen und schaue mir dann gerne auch noch mal die Rezis zu den Büchern an. Denn da geht es nicht um aktuelle Bücher oder die xte Rezi zu ein und demselben Buch. Mir ist das Fazit bei Rezis wichtig und meist lese ich mir Rezis zu Bücher durch, wenn ich selbst dazu gerade eine geschrieben hab. Natürlich gibt es Blogs, die meinen Geschmack teilen und mehr Aufmerksamkeit haben. Aber mit Rezis ist es doch so wie im Buchladen, da nimmt man auch nicht jedes Buch in die Hand und schaut es sich genauer an. Es ist schade, aber mich stören die wenigen Aufrufe nicht. Meine Rezis sind on erster Linie für mich, so kann ich mich an Geschichten besser erinnern.


  14. Ninjutsu Says:

    Also ich finde Rezensionen eigentlich generell nicht sehr interessant. Es sei denn ich habe das Buch schon gelesen oder möchte es auch bald lesen, dann lese ich mir die Rezension auch durch. Ansonsten nicht.
    Und ich finde, dass der Hauptaugenmerk eines Buchblogs nicht unbedingt auf Rezensionen liegen sollte, da es einfach nicht sehr spannend ist.
    Rund um das Thema Buch kann man doch noch viel mehr schreiben. :)
    Und wenn Rezensionen sehr lang sind, dann habe ich oft keine Lust mehr sie zu lesen. ;)
    Wenn ich Rezensionen und Filmkritiken schreibe, mache ich das in erster Linie für mich selbst um meine Meinung und Gedanken zum Buch loszuwerden.


  15. Interessanter Beitrag... und damit sind wir schon beim ersten Punkt, warum ich tatsächlich schneller dabei bin "Geplauder"-(Oder wie auch immer diese Art Posts bei anderen Blogs heißen)-Posts anzuklicken als Rezensionen.

    Was nicht heißt dass mich Rezensionen nicht interessieren. Ich bin da nur wesentlich wählerischer geworden. Grade wenn ich wie momentan seltener als üblich am PC bin scrolle ich durch das Blogger-Dashboard und klicke alles interessante an um die Beiträge danach zu lesen. Bei Büchern fällt schonmal alles weg, bei dem mich das Genre aktuell nicht reizt oder was ich noch lesen will. Gelegentlich schaue ich bei letzterem noch auf das Fazit und die Bewertung, aber nur bei wenigen Blogs und in letzter Zeit auch das kaum noch. Zumindest Titel und Cover müssen ins Auge fallen, wenn es um ein mir unbekanntes Buch geht, sonst übersehe ich auch das. Noch ein Punkt ist, dass ich mir für Rezensionen Zeit nehmen muss, sonst vergesse ich noch in dem Moment in dem ich lese alles wieder. Das heißt auf keinen Fall, dass du Rezensionen kürzer halten sollst, bitte nicht! Kurzrezensionen haben vielleicht auch ihre Daseinsberechtigung, aber es sollte immer gesagt werden was man eben zu sagen hat :)

    Wenn ich recht überlege klicke ich aber auch lange nicht jeden Plauder-Post an. Monatsstatistiken und Neuzugänge schaue ich mir beispielsweise nur noch selten an, wenn dann wird meist überflogen. Ich hoffe es ist mir keiner böse wenn ich das offen zugebe, immerhin steckt da auch Arbeit drin. Bei Berichten usw. schaue ich auch nur rein, wenn die Überschrift mich anspringt, bei Aktionen wenn ich Zeit habe das ganze zu verfolgen oder eben nachträglich.
    Wirklich interessant finde ich aber Beiträge wie diesen hier - Wenn über ein Thema diskutiert wird, Meinungen gefragt sind oder etwas angesprochen wird. Wahlweise auch "kreative" Beiträge zu ungewöhnlichen Themen, gerade wenn jemand unterhaltsam schreiben kann. Und zu solchen Beiträgen komme ich dann meist auch mehrfach zurück um zu sehen was sich getan hat und ggf. noch was beizutragen.
    Jetzt hab ich meinen Gedanken freien Lauf gelassen und einen Roman geschrieben ohne die anderen Kommentare vorher gelesen zu haben *rotwerd* Hol ich gleich mal nach...

    Zusammengefasst kann ich sagen: Wenn ich nun so drüber nachdenke verstehe ich, dass das manchmal etwas deprimierend sein kann... Aber auch wenn es etwas lahm klingt: An den Rezensionen liegt es definitiv nicht! Ich schätze deine Vermutung trifft und du wirst dich damit abfinden müssen, je "massentauglicher" ein Post, desto mehr Leser hat er. Sieh es von der positiven Seite: Dass eine Rezension nicht jeden anspricht liegt am Buch, dass die sonstigen Beiträge so oft gelesen werden liegt an dir und dem was du dir da jeweils ausgedacht hast ;)


  16. Hannah Says:

    Es ist schon so, dass die meisten Rezensionen weniger Aufrufe bekommen als andere posts.
    Doch ich denke vielleicht hängt es auch davon ab, dass man natürlich als Blogger sich oft englischen Büchern zuwendet,aber die Leser vielleicht nicht alle englisch lesen und daher sind sie nicht so interessiert und kommen eher darauf zurück, wenn es auch in deutschland erschienen ist.
    natürlich guckt man sich auch nicht jedes buch an, ich selber auch nicht. Es muss schon das Interesse wecken.
    Aber es ist dennoch schon auffällig, aber es kann auch sein das die ganzen Wörter abschreckend sind und bei zb neuzugängen sind immer schöne viele Bilder dabei :D
    vielleicht müsste man die Rezensionen eher anders gestalten mit weniger Worten und mehr .. ich weiß auch nicht. So diskussionen kann man ja auch schlecht machen, wie das manche Booktuber machen, weil das wären dann ja locker das fache an wörtern und zu so etwas hat ja keiner zeit
    Obwohl ich denke, dass wenn es einen wirklich interessiert liest man sich die Rezension auch komplett durch.

    und ich finde deine rezensionen haben immer die perfekte Länge. Ich hab selber schon manchmal bedenken, weil ich manchmal gefühlt romane schreibe, aber du das elementarste immer in relativ unausschweifender form zusammen fasst.

    also ich finde du musst nichts an deinen Rezensionen ändern ^^


  17. Kitty Says:

    Ich denke auch, das viele Angst vor Spoiler haben und deshalb vielleicht die Rezension nicht lesen. Ich selbst lese viele Rezensionen, allerdings ausschließlich jene, wo das Buch mich auch interessiert.
    Manchmal ist es auch so, das man bei einer Neuerscheinung förmlich von den Rezensionen zu dem Buch erschlagen wird, weil es so beliebt ist, dass es viele lesen. Und dann hat man fast jeden Tag von ein und demselben Buch eine Rezi in der Liste. Und jede liest man nun mal nicht wirklich.
    Bei mir ist es auch eine Zeit Frage. Wenn ich gerade nicht im ArbeitsStress bin, dann lese ich natürlich mehr als wenn dies anders ist.
    Ich finde nicht, dass du was an deinen rezis ändern musst. Mir gefallen sie so, wie sie sind. :-)
    LG
    Kitty


  18. Mir ist es auch schon aufgefallen. Ich meine, ich bin noch nicht sehr lange Bloggerin, aber ich habe bei meinen Rezensionen auch viel weniger Resonanz als bei meinen Neuerscheinungsposts beispielsweise.
    Ich muss aber selber auch zugeben: Ich lese Rezensionen meistens nur von Büchern, die mich selber interessieren oder die ich schon gelesen habe. Oft merke ich, dass ich den Text nur überfliege aus Zeitmangel oder wie schon viele gesagt haben, aufgrund von Spoilern. Da gucke ich manchmal einzig auf die Sterne Bewertung. Mein Interesse bei Rezensionen gilt vorallem Büchern bei denen ich mir noch unsicher bin, ob ich sie mir kaufen will.
    An deinen Rezensionen liegt es bestimmt nicht, ich mag deine Rezensionen, sie sind genau richtig! :-)


  19. Rin Says:

    Du triffst da wirklich einen Nerv in der Blogger Szene.
    Ich persönlich klicke nur auf Rezensionen, wenn mir der Titel des Buches etwas sagt und wenn ich es nicht gelesen habe, dann schaue ich mir nur kurz die Bewertung an und fertig.
    Das grösse Problem an Rezensionen ist nämlich, dass sie auf die Dauer alle gleich tönen. Entweder war es gut oder nicht sehr gut oder gar nicht gut und man muss schon ein unglaublich begabter Schriftsteller sein, um das für 7 oder mehr Bücher pro Monat interessant zu formulieren. Natürlich ist die Geschichte jedesmal eine andere, aber was bringt das, wenn ich es nicht richtig rüberbringen kann. "XY war ein toller Charakter!" - das sagt noch gar nichts aus denn Charakter YX aus einem anderen Buch war ebenfalls toll. Geschichten leben von Details und unsere Gefühle für bestimmte Geschichten entstehen auch aus ihnen, aber in Rezensionen muss man seine Meinung so verallgemeinern, dass niemand merkt was genau Sache ist in der Geschichte.
    Natürlich steckt man als Blogger da viel Herzblut rein, ich weiss das aus Erfahrung, aber wirklich interessant sind sie oft nur, wenn man das Buch schon gelesen hat und dann geben sie halt zu wenig her um sich wirklich austauschen zu können - finde ich zumindest.
    Deswegen zerbreche ich mir auch gerade total den Kopf darüber, wie genau ich meine Rezensionen interessanter gestalten könnte, damit sie nicht ewig langweilig sind. (Das soll jetzt übrigens KEINE Beleidigung an IRGEDNEINEN Blogger sein, ich finde alle geben sich total Mühe mit den Rezensionen. Das ist nur mein subjektiver Eindruck und ich möchte mich dafür entschuldigen, wenn er etwas hart klingt!)
    xx
    Rin


  20. clawsink Says:

    Ich lese zum Beispiel überhaupt keine Rezesionen, weil sie mir meistens viel zu lang sind und viel zu viel vom Buch verraten. Ich les höchstens das kurze Fazit, ob einem das Buch gefallen hat oder nicht. Lasse mich aber davon eigentlich nicht beeinflussen. Selbst bin ich eine Niete in Rezesionen schreiben, darum lass ich das sein und Poste vielleicht ein paar kurze Notizen die ich mir beim lesen gemacht habe, um eine Challenge Vorgabe zu erfüllen.
    Ich find ja Allerlei-Post über Bücher interessanter und lese diese auch lieber. Ein Blog, der nur Rezesionen veröffentlicht, wird auch nie lange in meinem Feedreader überleben.


  21. Also ich persönlich lese Blogs hauptsächlich wegen der Rezensionen. Kurz, oder lang ist mir egal, Hauptsache, ich kann mir ein gutes Bild über die Geschichte bilden, entscheiden ob, oder ob ich es nicht lesen will, oder ob es auf meinem Stapel ungelesener Bücher in nächster Zeit mal nach oben rückt. Gerne lese ich Rezensionen zu unbekannten Büchern, da man so die meisten Schätze ausgraben kann. Klar, sind diese Dies&Das - Posts schon ganz nett und werden hin und wieder gelesen. Aber solche Sachen wie Lifestyle & co. und vor allem Privates, meide ich eher, da es mich einfach nicht interessiert, wo ein Blogger seinen Urlaub verbracht hat, oder dass er viel Stress in der Schule hat usw.. Neuzugänge lese ich aber auch gerne aus Stöberlaune heraus durch.

    Liebe Grüße,
    Bramble


  22. Flügel. Says:

    Mir geht es auch so, nur dass ich mittlerweile auf alle meine Posts nicht mal die Hälfte von Aufrufen bekomme als ich Leser habe; bei Rezensionen noch weniger. Und das macht mich manchmal wirklich traurig denn, wie du schon sagtest, da steckt sehr viel Arbeit drin.
    Ich selbst lese eigentlich sehr gerne Rezensionen (wenn ich dann mal Zeit habe, sie zu lesen). Ich lese die von Büchern die mir interessant erscheinen, die ich schon gelesen hab oder bei denen ich mir noch unschlüssig bin, ob ich sie mir kaufe. Wenn ich das Buch noch lesen will lese ich die Rezension entweder nicht oder nur das Fazit.
    Deine Rezensionen lese ich übrigens sehr gerne. Meiner Meinung nach musst da daran nichts ändern. :)


  23. Ich für meinen Teil lese nur Rezis zu Büchern die mich vom Titel her ansprechen, wo ich denke, dass könnte auch was für mich sein...


  24. Huhu,
    das Problem das niemand die Rezensionen anklickt kenne ich auch.
    Ich Persönlich klicke oft Rezensionen an,da ich Meinungen zu Büchern liebe die ich schon gelesen habe und offen für neues bin.
    Aber als Bloggerin ist das schon deprimierend,da Rezensionen schon ziemlich lange Zeit beanspruchen..

    Liebe Grüße,
    Lisa


  25. Mila Says:

    Gute Frage...

    bei mir ist es so, dass ich neue Posts in meiner Blogroll (die mittlerweile beträchtliche Ausmaße angenommen hat und mal aussortiert werden müsste) immer nur nach Titeln scanne. Wenn mich ein Titel besonders anspricht, klicke ich drauf. Nur dann. Wenn der Titel lautet "(Rezension): Buchtitel" dann finde ich das meist einfach nicht spannend genug um den Post anzuklicken.
    Was mir dagegen auffällt, ist dass ich in der Bibliothek dann meist zu den Büchern greife, die ich vermehrt in den Rezensionsposts gesehen habe. Und erst wenn ich die Bücher dann selbst gelesen habe, fange ich an, gezielt nach Rezensionen zu suchen. Entweder auf den Blogs, bei denen ich mich noch daran erinnere, dass es dort eine Rezension dazu gab... oder ehrlicherweise der Einfachheit halber gleich bei Amazon.

    Versuch doch mal, ob es mehr Klicks gibt, wenn du eine spannende Überschrift nimmst, statt den Titel Rezension zu nennen. Allerdings solltest du dann auch die Verweildauer auf dem Artikel im Blick haben. Mehr Klicks bringen die ja nur etwas, wenn die Leute nicht gleich wieder wegklicken.

    Übrigens: Google Analytics liefert wesentlich zuverlässigere - und auch spannendere - Statistiken als Blogger. Hast du das schon installiert?


  26. Jess I Says:

    Hallo
    Ich lese sehr gerne Rezensionen, kommentiere sie aber nicht immer, denn das ist meiner Meinung nach etwas was mir selbst als Bloggerin sehr schwer fällt. Aber Rezensionen werden, so glaube ich, immer weniger gelesen wie Allerlei Posts. Bei mir ist das auch so... die erste Rezension finde ich auf Platz 5 bei den Seitenaufrufen und das auch mit deutlich weniger Klicks als z.B. mein Dauerbrenner Post "Ja es tut weh!"
    Mich macht es auch manchmal traurig und vorallem dann wenn ich eine Rezension hochgeladen habe, die mir persönlich sehr am Herzen liegt und ich das Gefühl habe, dass ich diesmal unbedingt Feedback brauche und dann klicken da vielleicht nur 40 Leute drauf. Das ist schon deprimierend.
    Dennoch würde ich meine Art zu schreiben oder meinen Rezensionsaufbau nie ändern. Ich quassel immer einfach drauf los, das habe ich schon immer so gemacht und werde ich auch weiterhin so tun.
    Ich denke einfach, das wir uns als Blogger einfach damit abfinden müssen, so schade wie es auch ist. Es ist nun mal so :(
    Liebe Grüße
    Jessi


  27. Melanie S. Says:

    Wie so viele andere kann ich deine Aussage eigentlich nur bestätigen. Rezensionen haben es wirklich immer etwas schwieriger Beachtung zu finden und gelesen zu werden. Ich mach mir da ja an sich keine Gedanken wegen möglichen Spoilern (bis ich das Buch lese, habe ich das wahrscheinlich eh wieder vergessen ^^), aber bei mir muss das Cover in Kombination mit dem Klappentext zuerst überzeugen und dann muss ich diese Kombi noch auf dem richtigen Blog lesen bevor ich mich dann ganz der Rezi widme. Und mit richtigem Blog meine ich einfach, dass es Blogger gibt bei denen ich mir wirklich so gut wie alle Rezis durchlese und da natürlich öfters auf Buchtipps stoße. Manche Blogs lese ich ja nur so nebenbei mit und mich da mit Rezensionen zu überzeugen ist schon schwieriger...

    Und ich habe auch schon gehört, dass manche zwar gerne bei den Rezis kommentieren möchten, aber nicht nur "sehe ich auch so" oder "hat mir auch gut/nicht gut gefallen" oder "tolle Rezi, danke" schreiben wollen und es dann oft sein lassen... dabei ist das richtig schade - man freut sich doch auch über solche kurzen Rückmeldungen.

    Bei der Überlegung wie man nun aber mehr Interesse auf die Rezis lenken könnte, bin ich aber auch überfragt. Leider. Hätte mir da auch schon oft gewünscht, dass sich mehr Gespräche ergeben würden, aber oft sieht man wirklich nur an den Klickzahlen, dass sie zumindest auch wahrgenommen werden.


  28. Tina Says:

    @Tanja:

    Wie gesagt, so ein Gefühl, welche Beiträge "beliebter" sind als andere, hat man ja irgendwie immer. Aber in dem einen Monat, gerade weil so viele unterschiedliche Posts dabei waren, ist es mir besonders aufgefallen. Trägt bestimmt noch dazu bei, dass mir "Tanz auf Glas" auch so am Herzen liegt und es im Vergleich zu den anderen Posts doch eher untergegangen ist.

    Ich verstehe schon, was du meinst Tanja. Es hat ja jeder seinen Interessenfilter und entweder das Interesse ist sofort geweckt, oder der Beitrag geht unter. Außer vielleicht man sucht später noch einmal danach.

    Wenn man sich das Dashboard anschaut, hab ich auch das Gefühl, dass die Allerlei Posts auch generell zunehmen. Bei mir würd ich nicht sagen, dass weniger Arbeit drin steckt, also vor allem bei den Neuzugängen^^ Da ist eine Rezension schneller geschrieben. Aber Cover etc. geht schon schneller. Vielleicht ists wirklich auch eine Zeitfrage. Je weniger Zeit man hat, umso sorgfältiger wählt man seine Posts aus. Umgekehrt ist man dazu verleitet "kurz mal etwas" zu schreiben.

    Lieben Dank Tanja! Das beruhigt mich, man selbst kann es immer so schwer einschätzen.

    @Dani:

    Also doch ein Thema, dass mehr Menschen, als nur mir im Kopf herumschwirrt. Stimm ich dir zu, gerade die Bücher, die man eh schon im Blick hat, sind für Rezensionen interessant. Umso mehr muss dazukommen für ein eher unbekanntes Buch.

    Genau, um das Erscheinungsdatum herum, sprießen zu manchen Büchern Rezis, wie Pilze aus dem Boden^^ Da kann es einem auch fast schon so gehen, dass man schnell das Buch liest, rezensiert um da "mitziehen" zu können. Ich mach mir da aber mittlerweile keinen Stress mehr. Was seine Zeit braucht, braucht seine Zeit.

    *lach* das erinnert mich genau daran, weshalb ich mich zum bloggen entschlossen habe. Natürlich kann man (vielleicht etwas befreiter) nur für sich selbst lesen, aber es macht einfach so viel Spaß sich hinterher auszutauschen und seinen Senf loszuwerden. Mit "niemand" war von mir auch bisschen überspitzt formuliert. Im Vergleich weniger wäre das weniger affekthaschende, korrekte Wort gewesen ;)

    Ich glaube auch, dass Portale auch noch eine gute Gelegenheit sind, um seine Rezension an den Mann oder die Frau zu bringen. Noch gezielter kann man ja kaum nach einem Buch suchen und sich an einer Meinung orientieren. Doch mehr als hilfreich Klicks oder Kommentare hat man da leider nicht als Anhaltspunkte.

    Lieben Dank für deinen Kommentar und dir auch liebe Grüße!

    @Sarah:

    Wir hatten ja schon umfangreich auf FB diskutiert^^ Mir gehts da nicht unbedingt um eine Bedeutung, sondern eher ums prinzip. Das Ding heißt Buchblog, alle wollen etwas über Bücher lesen und bevorzugen dann lieber den Allerlei-Einheitsbrei. Nichtsdestotrotz gibt es auch genügend, die einfach gerne die Rezensionen lesen wollen, die sie interessieren. Bei manchen Büchern mehr, bei anderen weniger. Nach der Rückmeldung sehe ich, dass es wirklich am Interesse des einzelnen liegt und nicht mal an der Rezension selbst.

    Dann bist du echt eine Glückliche, wenn du nie Spoiler findest^^ Ich finde ständig welche und bin da sehr vorsichtig geworden.

    Der Zeitraum ist wirklich ein wichtiger Punkt, aber Klicks später gibt es auch nur eher bei bekannteren Büchern. Wenn ich ein relativ unbekanntes Buch habe, gibt es die meisten Klicks innerhalb ein paar Tage, so lange, wie das Buch auf der Hauptseite steht vielleicht noch. Danach wird dann auch eher selten gegoogelt. Außer eine Übersetzung steht an oder etwas anderes in der Art. Von daher hängt es bei weniger bekannten Büchern schon davon ab, dass sie in der Zeit Aufmerksamkeit bekommen.


  29. Tina Says:

    @captain cow:

    An der Resonanz der Kommentare sieht man das wirklich ganz gut. Bei Neuzugängen, Cover etc. gibts auch einfach mehr zu sagen, bzw. klicken wahrscheinlich von vornherein auch mehr Leute drauf. Stimmt schon, da gibts eher etwas zu erzählen, als über ein Buch, das man gar nicht kennt.

    In Stöber-Laune hört sich gut an! Ich kann auch gut verstehen, dass das Interesse irgendwann nachlässt, wenn ständig Rezensionen zu einem und demselben Buch kommen. Bei "Die Auslese" z.B ist mir das total aufgefallen. Anscheinend gab es viele Exemplare vorab und zum Erscheinen wurde man regelrecht damit erschlagen.

    Da hast du recht, bei meinen Favoriten entgeht mir auch fast nichts. Gerade dadurch entdeckt man so manche Bücher, die einem sonst kaum in den Sinn gekommen wären^^

    @Sarah:

    Weil bei dir bei einer Rezension, das gerade so ist, muss sich das ja noch lange nicht auf eine Allgemeinheit übertragen lassen. Bei mir sind die 2 meistgelesenen Beiträge auch 2 Rezensionen, allerdings wurde da vor allem nach Übersetzungen gegoogelt. Mir ging es um diesen einen Monat und das generelle Verhältnis, das nunmal unausgewogen ist.

    @Amelie:

    Da kommt wahrscheinlich wieder das Prinzip zum tragen, dass es weniger zu erzählen gibt bei den Rezensionen selbst. Bei deinen Verissaktionen MUSS man ja auch einfach seinen Senf dazugeben ;)

    Oje Amelie, das ist doch ein furchtbarer Gedanke mit den Rezis zu spammen! Dafür bloggen wir doch! Und wenn deine Aufrufe ohnehin ausgeglichen sind, scheinen sich eine Menge Leute dafür zu interessieren. Nix da überlegen, ob du es überhaupt rezensierst. Ich will viele, viele Amelie-Rezensionen lesen!

    @Ric:

    Juhu, jemand der viele Rezensionen liest!^^

    Es ist wohl echt so, dass ein Buch eher angeklickt wird, wenn zuvor schon etwas darüber bekannt war. Daran sieht man wieder, wie schwer es für ein Buch ist, von dem man nicht gehört hat zuvor. Vielleicht sollten wir alle etwas offener werden ;)

    Mit den Spoilern kann ich dich gut verstehen. Mit der Zeit hat man seine Blogger, bei denen man weiß, dass man "gefahrlos" lesen kann. Mit dem Fazit mache ich auch häufig und später dann schaue ich mir den Rest an ;)

    Stimmt über Twitter habe ich in letzter Zeit auch mitbekommen, dass man sich so austauschen kann!

    @Astrid:

    Deine "Stempel"-Aktion hört sich echt nach einer guten Aktion an! Wenn die Rezensionen auch ein Jahr her sind, sind es nicht die Bücher, die gerade in aller Munde sind.

    Fazits werden immer wichtiger, wie ich sehe ;)

    Stimmt schon, man hat auch gar keine Zeit im Buchladen jedes einzelne Buch anzusehen. Aber ich finde, auf einem Blog ist es schon ein bisschen selektiert. Also zumindest rezensiere ich nicht alles, was ich lese.


  30. Tina Says:

    @Ninjutsu:

    Hmm, das ist aber schade :( Da bist du echt sehr konsequent in deiner Auswahl^^

    Klar sind die Allerlei-Posts auch immer zu irgendwelchen Büchern. Da gibts so einige tolle Ideen und Aktionen drumherum. Aber eben nur drumherum, für mich sind die Rezensionen noch immer das Kernstück eines Blogs.

    Mir geht es nicht nur darum, für mich selbst zu schreiben. Deshalb ist der Blog öffentlich, dafür das andere ihre Meinung genauso dazu schreiben und man sich über das Buch austauschen kann. Bei manchen Büchern klappt das besser, bei anderen weniger ;)

    @Suppenhuehnchen:

    Den Titel hab ich ganz bewusst so gewählt. So weck man Interesse ;) Vielleicht sollte ich meine Rezensionen in Zukunft auch so reißerisch nennen^^

    Die Auswahl kommt mir bekannt vor. Ich scrolle auch immer durchs Dashboard und kann kommts ganz auf das Buch an. Wie du sagst, Cover, Titel, Genre. Mit der Zeit kann ich auch gut nachvollziehen, im Moment würde ich auch gerne mehr dazu kommen und kann mich leider nur beschränken.

    Alles klar, wahrscheinlich fasse ich Poison und Not a drop to drink zusammen. Die beiden Rezis sammeln sich jetzt schon ewig an und weiß gar nicht, ob ich da inhaltlich eine "echte" Rezension füllen kann.

    Monatsstatistiken sind auch so eine Sache. Zum Teil sinds mir einfach zu viele, deshalb habe ich aufgehört, welche zu machen. Vielleicht noch als kurzen Bericht darüber, aber nicht mehr ins Detail alle Zahlen. Zahlen sind nun mal nur Zahlen^^

    Das freut mich! Ich sehe auch, dass die Resonanz bei [Geplauder]-Posts fast am größten ist (mal abgesehen von Gewinnspielen^^). Wenn es ein Thema ist, wie das hier, das einige interessiert und anscheinend echt zur Stellungnahme anregt. Find ich echt klasse, dass auch so viele meine Frage beantwortet haben!

    Ach das macht doch gar nichts! Wenn dir so viel dazu einfällt, nur raus damit! Gerade als Leser, der Blogs verfolgt, weil es ihn um der Bücher willen interessiert, ist es für mich umso spannender.

    Och, das hast du echt total schön gesagt! Da bin ich nun ganz beruhigt ;) Ich schiebs auf die Bücher!

    @Hannah:

    Mit englischen Büchern ist es so eine Sache. Ich merke, dass das Interesse umso größer ist, wenn es eine Fortsetzung von einer deutschen Übersetzung ist. Oder wenn das Buch als Übersetzung angekündigt ist. Immerhin locken da die hübschen Cover ;)

    Mehr Bilder weniger Worte und wir lesen gerne? ;P Ich weiß schon was du meinst. Ich glaube, man wird nicht wirklich etwas ändern können. Höchstens immer die Beiträge mal abwechseln und sich an dem erfreuen, was als Rückmeldung kommt.

    Das freut mich zu hören Hannah! Manchmal denke ich mir, boa das ist einfach zu lange so. Aber wenn es sich hinterher nicht mehr kürzen lässt, muss es eben so bleiben^^ Ich plane ein paar Bücher zu einer Rezi zusammenzufassen, aber sonst bleibt alles beim alten.

    @Kitty:

    Schlüssel scheint immer wieder das Interesse zu sein. Bleibt die Preisfrage, wie weckt man Interesse, ohne dass das Buch zuvor schon "verbreitet" wurde.

    Mit den Neuerscheinungen ist wirklich häufig zu beobachten. Geht mir manchmal auch so, dass ich dann gar kein Interesse mehr habe noch groß mehr dazu zu lesen.

    Danke dir ;) Mit der Rückmeldung sehe ich auch, dass es eher eine Allgemeine Sache ist und mehr vom Interesse abhängt, als alles anderem.

    Dir auch liebe Grüße!


  31. Tina Says:

    @sansbuecherwald:

    Deshalb scheint ein aussagekräftiges Fazit umso wichtiger zu sein. Man schaut zur Bewertung, schaut sich das Fazit an und je nachdem ist vielleicht noch eher das Interesse für den Rest geweckt.

    So gehts mir auch, die interessantesten sind die Bücher, die fast auf der Wunschliste, oder schon drauf sind.

    Lieben Dank! Das freut und beruhigt mich^^

    @Rin:

    Sieht ganz so aus^^

    Hmm, ich kann schon verstehen, dass Rezensionen eintönig sein können. Das liegt dann aber auch bei jedem selbst, wie er sie aufbaut und was er daraus macht. Je nach Buch finde ich schon, dass es auch ganz unterschiedliche Sachen zu erzählen gibt. Der Inhalt ist klar gleich, das spannende ist ja, wie jeder es anders wahrnimmt. Deshalb machen Rezensionen mit niedrigen Bewertungen so Spaß zu lesen ;P

    Nein, nein. Das passt schon Rin. Ich kann deine Meinung auch verstehen, ich finde aber dass es genügend Blogs gibt, die auch sehr abwechslungsreiche Rezensionen schreiben. Für mich werden Rezensionen eigentlich nie langweilig zu lesen ;)

    @clawsink:

    Wieder ein Fazitleser ;) Die Befürchtung, dass man zu viel über das erfährt, kann ich verstehen. Doch gerade bei Büchern, bei denen ich mir unsicher bin, lese ich lieber mehr, als dann hinterher einen Fehlkauf zu starten. Bei manchen Büchern reicht es mir auch vollkommen die Rezis zu lesen, das Buch brauch ich nach den Eindrücken nicht mehr probieren. Also im Gegensatz zu dir lasse ich mich anscheinend ganz schön beeinflussen^^

    Seh ich aber so, dass man nicht ausschließlich Rezis schreiben sollte. Klar gehört da auch Abwechslung dazu. Aber nur Allerlei-Sachen würde ich auch nicht lesen wollen, ist und bleibt ja ein "Buchblog", mit Meinungen über Bücher.

    @Bramble:

    Ich auch! Das ist der Punkt! Kann dir nur zustimmen, ab und an ist Allerlei nicht schlecht, aber hauptsächlich gehts um die Rezensionen.

    Bei Neuzugängen und Vorschauen bin ich auch immer am Start. Scheinen da echt ein ähnliches Verhalten zu haben ;)

    Dir auch liebe Grüße!

    @Flügel:

    An sich tuts mir hauptsächlich bei Büchern weh, die mir total am Herzen liegen. Dann ists schade, wenn sich doppelt so viele Leute für die Neuzugänge interessieren, aber einzelne Bücher auf der Strecke bleiben. Doch man kanns immer wieder versuchen seine Lieblinge über Empfehlungen etc. noch etwas unter die Leute zu bringen. Deshalb finde ich es eine gute Sache, die Bücher bei den Gewinnspielen noch zu verlinken, der ein oder andere findet dann auch wieder zur Buchrezension und überlegt sich vielleicht, welches Buch er raussucht.

    Ich sehe schon, du bist vorsichtig mit Spoilern. Überhaupt bin ich echt etwas erstaunt, wie viel Gewicht dem Fazit eingeräumt wird. Sollte man nicht vernachlässigen^^

    Vielen lieben Dank! Ich werds nach der Bekräftigung hier auch nicht tun ;)

    @Leseengel:

    Und gerade daran müsste man ansetzen, dass mehr Bücher interessant erscheinen.

    @Lisa:

    Ja manchmal ists wirklich frustrierend. Aber es ist schön, dass es genügend andere gibt, denen die Rezis wirklich am Herzen liegen. Einfach dranbleiben, im Laufe der Zeit ergibt sich vor allem durch Googel noch der ein oder andere Schub.

    Dir auch liebe Grüße!


  32. Soleil Says:

    Die älteren Blogger haben sich das schon vor vier, fünf Jahren gefragt und sind auch nicht wirklich zu einem Sinn oder Ergebnis gekommen. Schade, dass sich offenbar nicht viel geändert hat.
    Das Argument "Spoiler" kann ich persönlich nicht nachvollziehen, denn wenn man einen Blog regelmäßig liest, weiß man doch, ob diese vorkommen oder nicht. Da aber die meisten eine sehr lange Liste von Blogs in einer wie auch immer gearteten Auflistung haben, gibt es nur sehr wenige regelmäßige Leser eines Blogs, die anderen kommen oft zufällig oder über Suchmaschinen herein. Und leider ist es ja auch so, dass viele Blogger immer die gleichen Titel besprechen, weil sie gerade "in" sind oder neu erschienen (oder beides). Will man als Leser eines Blogs aber dann wirklich auf die dritte, siebte oder zwanzigste Rezension zu ein und dem selben Titel (oder Genre) klicken? Also ich nicht, ich glaube sogar, dass so etwas zu Ermüdungserscheinungen führen kann und dann eben niemand mehr Rezis liest, weil "es ja eh immer das gleiche ist".
    Da kann ich nur aus eigener Erfahrung berichten, dass man a) als Selbst-Leser besser und zufriedener liest, wenn man "anders" liest und b) dass es für eine Rezi auch mal mehr Klicks gibt, wenn sie anders ist. Ich habe jetzt gesehen, dass sogar im englischsprachigen Raum einige größere Blogs dazu übergegangen sind, ältere Titel zu besprechen. Das kommt nämlich wirklich an, auch wenn mein Blog nur einer ist und darum sicher kein statistisches Mittel bilden kann und das so erst einmal nur eine subjektive Behauptung von mir ist. Ältere Titel haben aber auch den Vorteil, dass mehr Leute sie kennen und auch gelesen haben - ein Punkt, den viele ja anführen. Sie würden gern das (meist neu erschienene) Buch selbst noch lesen und sich eine Meinung bilden und erst dann läsen sie Rezis dazu. Ich lese sie übrigens aber nicht wegen irgendwelcher Klickzahlen, sondern weil sie mich wirklich interessieren. Und Abwechslung ist doch letztendlich auch was Schönes.
    Ich kann nur sagen, dass es am Blogger selbst liegt. Meine Entscheidung damals war einfach: Was will ich und was will ich nicht mit dem Blog? Daraufhin habe ich so etwas wie Post zu Büchern, die ich neu angeschafft habe oder Gewinnspiele gestrichen. Selbst klicke ich auch nie auf so etwas, weil ich das einfach sinnfrei finde. Anschaffen ist immer das eine, aber lesen etwas völlig anderes. Klar hatten die viele Klicks, aber ich wollte mehr Qualität, nicht immer nur Quantität. Es ist einfach, ein Foto zu machen und einfach mal ein paar Klappentexte einzufügen. Aber wenn ich sonst nichts zu sagen habe, kann ich mir das Ganze auch sparen.
    Einige meinten damals übrigens noch, dass sie zwar gerne lesen, aber nicht am Bildschirm. Das kann ich insofern nachvollziehen, wenn die Schrift zu klein ist oder zu bunt, wenn der Hintergrund schwarz und die Buchstaben zu hell sind ... man ist nicht mehr zwanzig (ja gut, da bin ich hier wohl die Ausnahme). Das lesen am Bildschirm ist nicht immer angenehm und es ist einfacher, sich so Fotos anzusehen, als einen Text zu lesen.


  33. Sandy Says:

    Liebe Tina,
    zunächst wünsche ich dir ein tolles, neues Jahr und weiterhin viel Freude mit deinem Blog!
    Und nun zum Thema: bisher hatte ich eigentlich nicht das Gefühl, dass deine Rezension weniger Beachtung bekommen. *.*
    Es ist (leider) allgemein bekannt, dass Rezensionen - WENN sie gelesen werden - schon mal sporadisch überflogen werden. Und auch fehlen einigen sicher einfach mal die richtigen Worte, die Motivation, oder haben nicht das Gefühl, der Rezension noch etwas hinzufügen zu können. Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen. Man setzt sich ja in so einer Buchbesprechung nochmal mit dem entsprechenden Buch auseinander, investiert (in meinem Fall) mal bis zu einer 1 Stunde bis das "Werk" dann vollendet ist. Und dann schreit kein Hahn nach und man fragt sich: "Wieso habe ich mir jetzt Mühe gegeben? Will ja eh keiner lesen und sich mit mir austauschen."
    Die Schuld bei dir zu suchen halte ich für verkehrt. Es liegt, wie die anderen schon gesagt haben, sicher am Nicht-Kommentator selbst. Ich denke nicht, dass es an deinen Rezensionen liegt. Die mag ich sehr und lese (und kommentiere) sie auch gerne.
    Also, nicht entmutigen lassen. ;)

    Liebe Grüße


  34. Stephie Says:

    Ich glaube zwar, dass du durchaus Recht hast mit der These, dass viele andere Posts beliebter oder interessanter für die Masse sind als Rezensionen, ich selbst mag aber beides sehr gern. Ich verfolge eine Vielzahl an Blogs und von denen lese ich im Grunde alle Beiträge, es sei denn es geht mal um ein Buch, das mich wirklich überhaupt nicht interessiert. Bei manchen lese ich nur die Fazits, bei den Bloggern, denen ich vertraue, lese ich aber auch sehr gern die ganzen Rezensionen. Natürlich nicht jede, dafür fehlt mir die Zeit, aber vor allem die zu den Büchern, die mich interessieren, bei denen ich mir allerdings noch unsicher bin. Wenn ein solches Buch jemanden begeistert, dem ich vertraue und von dem ich weiß, dass wir den gleichen Geschmack teilen, kommt es auf meine Wunschliste, wenn sie es furchtbar fand, wird es auch mal gelöscht. Denn genau wie du sind Rezensionen für mich ein wichtiger Bestandteil von Buchblogs und sind meine erste Anlaufstelle, wenn ich wissen möchte, ob dieses oder jenes Buch etwas für mich sein könnte.


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