Seit einigen Wochen kann ich nun sowohl ein Tablet, als auch einen klassischen E-Reader mein Eigen nennen. Die Entscheidung war ein bisschen seltsam, weshalb noch ein Tablet zum lesen, wenn man schon einen E-Reader hat? Die Antwort lautet: Online Leihbibliothek, die es so für den E-Reader leider nicht gibt.


Meine Lesegewohnheiten
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Im elektronischen Bereich bin ich in ganz schöner Lesemuffel. An und für sich bin ich offen für E-Books und halte sie schon allein wegen dem Platzersparnis für praktisch. Außerdem finde ich es klasse, dass man sie innerhalb von Sekunden auf dem Reader haben kann und nicht extra bestellen muss. Aber sobald ich die Wahl habe, gedruckt oder E-Book, nehme ich immer das gedruckte Buch. Dementsprechend sehen meine gelesenen E-Books im Jahr 2013 aus. Von 98 Büchern habe ich ca. 10 E-Books gelesen, das sind gerade einmal um die 10%. 

Sicherlich liegt es zum einen daran, dass deutsche E-Books wahnsinnig teuer sind. Von den 10 gelesenen Büchern waren 9 auf Englisch. Ich sehe es schon per se nicht ein, weshalb ich nur 2 Euro weniger für das E-Book bezahle und dann darauf sitzen bleibe. Ein Buch, das mir nicht gefällt, kann ich hinterher tauschen oder verkaufen. Ein E-Book nicht. Deshalb sind es meistens englische Bücher, die auf meinem Reader einziehen. Sicherlich hängt das auch teilweise mit der Rezensionsplattform Netgalley zusammen. Dort kann man sich als Blogger auf englische E-Books bewerben. Sprich, wenn ich mit meinem Reader gelesen habe, waren es entweder gekaufte englische E-Books oder E-Galleys (E-Book Rezensionsexemplare). Das Einzige deutsche E-Book, das ich 2013 gekauft und gelesen habe, war "Blanche" von Jane Christo. Denn hier stimmte ausnahmsweise mal das Preis/Leistungsverhältnis. 9 € für das E-Book, 15 € das gedruckte Buch. 

Wenn man schon so wenige E-Books liest, warum dann noch ein Tablet zum lesen kaufen? Die Antwort:
(Wer sich generell nicht für eine Online-Leihbibliothek interessiert und nur etwas über den Tablet/Reader Vergleich lesen möchte, einfach den nächsten Punkt überspringen.)

Skoobe
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"Skoobe" ist eine Online-Bibliothek, in der man für einen monatlich festen Betrag im Flaterate-Modell Bücher ausleihen und lesen kann. Ich fange direkt einmal mit dem Haken an, bevor sich jemand denkt "Hey ich probiere das aus" und dann enttäuscht feststellen muss, dass sein Gerät nicht unterstützt wird. So ging es mir nämlich anfangs leider. 

Der Startbildschirm, sobald man die App startet.

Unterstützte Geräte

Skoobe funktioniert über eine App und kann nur auf einem Handy oder Tablet mit unterstütztem Appstore genutzt werden. Sprich Iphones, jedes Android-Handy, jedes Android-Tablet, Ipad und Kindle Fire. Nicht untersützt werden leider gerade die gängisten E-Reader. Das ist natürlich schade, denn eine Online-Bibliothek würde sich bei einem klassischen Reader sogar am meisten anbieten. Ich erkläre es mir so, dass die Skoobe E-Books aufgrund des Kopierschutzes nur innerhalb der App-Form verwendet werden können. Anscheinend wird das von den meisten E-Readern derzeit nicht unterstützt. Hier werden die drei wenigen unterstützten E-Reader aufgezählt. Also derzeit leider kein Kindle Reader, kein Sony Reader, kein Tolino :(


So funktioniert's

Wenn man die Möglichkeit hat Skoobe zu nutzen, wird einem als Hobby-Leser einiges geboten. Im günstigsten Modell bezahlt man 10 € im Monat und kann dafür unbegrenzt Bücher ausleihen. Es funktioniert so, dass man ähnlich eines Onlineshops eine Übersicht durchsuchen kann. Findet man ein interessantes Buch, kann man zunächst in eine Leseprobe hineinschnuppern und anschließend nach Wunsch das gesamte Buch leihen. Man kann sich auch Listen erstellen, wie Wunschlisten, Merkzettel etc. Meine Merkliste hat derzeit 51 Bücher^^

Hat man sich für ein Buch entschieden, öffnet sich ein ein eigener Lesemodus. Das Buch wird vollständig heruntergeladen und lässt sich online jederzeit lesen. Ohne Internetverbindung kommt es darauf an, für welches Ausleihpaket man sich entschieden hat. Im kleinsten Paket kann man 24 Stunden ohne Internetverbindung lesen, läuft die Zeit ab, muss sich das Gerät zumindest kurz mit dem Internet verbinden. Für eine eintägige Zugreise kein Problem, will man aber für längere Zeit in den Urlaub fahren und hat dort kein Internet müsste man ein anderes Ausleihpaktet wählen. 

An und für sich gefällt mir der Lesemodus. Es gibt eine Beleuchtungsoption, mit der die Beleutung für jedes geöffnete Buch automatisch reguliert wird. Beim normalen Lesemodus vom Kindle Tablet zumindest, muss ich von Hand immer die Beleuchtung runterstellen, sobald ich es öffne. In der Skoobe App passiert das automatisch. Nicht so gut gefallen mir die geringen Einstellungsmöglichkeiten. Man kann nur die Schriftgröße ändern, aber in keiner Weise den Zeilenabstand oder gar die Schriftart. Bei manchen Büchern ist von vornherein der Abstand zwischen den Zeilen sehr gering, da hilft nur die Schrift kleinerstellen, aber sonst lässt sich nicht viel verändern. Abgesehen davon lässt es sich aber gut lesen. 

Ich bin ja ein Fan von der Umblätteranimation ;P Doch dazu mehr im Vergleich. Genauso, wie bei einem E-Reader, gibt es in jedem Buch ein Inhaltsverzeichnis, bei dem man zu bestimmten Kapiteln springen kann. Außerdem ist es möglich sich Lesezeichen zu machen. An und für sich braucht man aber keine, um den momentanen Lesefortschritt festzuhalten. Der wird nämlich automatisch gespeichert und kann bei Bedarf mit den anderen verwendeten Geräten syncoronisiert werden.

So sehen die Darstellungsoptionen aus. Leider nicht allzu viel. Meiner Meinung nach derzeit die größte Schwäche neben der Geräteverfügbarkeit.

Sobald man das Buch beendet hat, kann man es mit einem einfachen Klick wieder "zurückgeben". Jedes Buch lässt sich beliebig oft ausleihen, so lange es noch vom Verlag angeboten wird. Beim günstigsten Paket lassen sich bis zu drei Bücher gleichzeitig lesen. Für mich reicht das völlig, weil ich schließlich munter ausleihen und wieder zurückgeben kann. Jemand der aber wirklich gleichzeitig liest und überall den Lesefortschritt gespeichert haben möchte, bräuchte dann ein größeres Leihpaket. Im 2. Paket gehen 5 Bücher gleichzeitig, im größten 15 Bücher. Aber mal ehrlich, liest man echt mehr als 3 Bücher tatsächlich gleichzeitig? Darin liegen auch die Unterschiede der einzelnen Pakete. Unbegrenzt Bücher leihen kann man mit jedem, es unterscheidet sich nur die Anzahl der Bücher gleichzeitig und die Offline-Verfügbarkeit.


Die Auswahl

Hier ist ein Überblick der Anzahl der verfügbaren Bücher zu sehen.

Was mich richtig überrascht hat, war die Auswahl. Hinter Skoobe steht Bertelsmann und dementsprechend die Random House Verlagsgruppe. Deshalb gibt es so ziemlich alle E-Books von Randome House. Heyne, Goldmann, Blanvalet, cbj, cbt usw. Gesehen habe ich auch einige Bücher von Fischer (z.B "Daughter of Smoke and Bone"), allerdings scheinen diese nicht so aktuell zu sein, wie von Random House. Bei Letzterem gibt es die aktuellen Bücher genauso schnell, wie im Buchladen. Von Fischer z.B. sind es doch eher nur ausgewählte und ältere Bücher. Auch von Loewe und Scrip5 habe ich einige Bücher entdeckt, z.B auch das recht aktuelle "Vor uns die Nacht" von Bettina Belitz. Allerdings scheint es dieses Buch nur begrenzt zu geben, es kommt zumindest der Hinweis, es wäre nur noch 50 Tage verfügbar. Sonst sind mir aber bisher noch keine Bücher begegnet, die "verschwinden". 

Auch interessant finde ich, dass ebenso einige kleinere Verlage mit dabei sind. Zum Beispiel das gesamte Programm vom Sieben Verlag. Es gibt nicht nur Belletristik, sondern auch einige Sachbücher und Ratgeber. Im Grunde ist die große Auswahl das, was mich am meisten überzeugt hat. Schade ist, dass ich bisher Piper, Arena und Ravensburger nicht entdecken konnte. Sonst wären wohl alle gängigen Verlage abgedeckt, die ich meistens lese^^ 


Testen und Zusammenarbeit

Generell gibt es die Möglichkeit über die Skoobe-App den Dienst drei Tage kostenfrei mit einem Gerät der Wahl zu testen. Außerdem gibt es immer mal wieder Angebote, ich glaube zum Einstieg gibt es derzeit den 1. Monat zum halben Preis. Ebenso kann man werben und dadurch für Werber und Geworbenen Gratistage erhalten. Als Blogger gibt es noch die Option einer Zusammenarbeit. 
  
Ich denke es ist eine Sache, die man bei Interesse einmal ausprobieren kann. Generell muss man natürlich offen sein, sich auf E-Books einzulassen. Ebenso braucht man ein passendes Gerät, denn mit z.B. dem Handy kam es für mich von Anfang an nicht in Frage. Viel zu klein. Wenn man die Option hat, kann man als Vielleser schon einmal darüber nachdenken.



Im Vergleich
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Seit ich das Tablet habe, habe ich ein normales E-Book und über Skoobe zwei Bücher gelesen. Anfangs hatte ich befürchtet, beim Lesen mit dem Tablet Kopfschmerzen zu bekommen. Beim klassischen Reader wird ja angepriesen, dass es einem Buch durch elektronische Tinte sehr ähnlich wäre und nicht (bzw. wenig) anstrengend für die Augen ist. Meinen Augen ist es anscheinend egal. Wenn ich die Beleuchtung herunterdrehe kann ich ganz gut damit lesen. 

Ich weiß nicht genau weshalb, aber ich fühle mich damit sogar wohler, als mir meinem Lesekindle. Anscheinend bin ich es an und für sich einfach gewöhnt, dass mir beim Lesen alles entgegenleuchtet. Sei es am Computer, oder am Handy. Auf dem Tablet zu lesen ist da nicht viel anders und ermüdet mich auch nicht. Mit der elektronischen Tinte habe ich persönlich meine Schwierigkeiten, weil es weder ein echtes Buch, noch das gewohnte Lesen am PC ist. Nennt mich seltsam, aber bisher komme ich selbst nach 2 Jahren Reader besitzen, mit dem Tablet besser klar. Weshalb auch immer. Denn was das reine Lesen angeht, hat das Tablet schon eher seine Nachteile.

Größter Nachteil ist eindeutig das Spiegeln. Bei Sonnenlicht draußen kann man es total vergessen, in hellen Räumen wird es auch schon schwierig. Zu sehen hier im Vergleich:


*klick* für größere Ansicht
Man sieht auf dem Tablet links auch extrem die Fingerabdrücke. Rechts spiegelfrei und ohne Abdrücke. Bisher habe ich mit dem Tablet auch hauptsächlich Abends gelesen, weil es bei Tageslicht wirklich nicht so spaßig ist. Wer besonders gerne im Freien liest, der braucht wohl wirklich einen reinen Reader.

Weiterer Nachteil ist der Akku. Die Reader sind darauf ausgelegt nur Strom zu verbauchen, wenn man umblättert. Ist es ein beleuchteter Reader, geht auch etwas Strom für die Beleuchtung drauf, aber im Grunde kann man tagelang, bis wochenlang lesen ohne aufzuladen. Beim Tablet geht natürlich viel schneller der Saft aus. Für längere Reisen ohne Strom definitiv ein Nachteil. Wobei ich glaube, dass es mit geringer Beleuchtung für eine normale Zugfahrt etc. schon einigermaßen reichen würde. 

Meiner Meinung nach ein Vorteil, wenn auch eher nur ein Extra, ist das Umblättern am Tablet. Ich steh ja total auf die Umblätteranimation aus der Skoobe-App. Denn das ist eine Tatsache, die mir bei E-Books total fehlt. Beim Reader drückt man einmal und dann ändern sich einfach nur die Buchstaben. Im normalen Lesemodus vom Tablet, wird immerhin die neue Seite im Ganzen eingeblendet. Da nervt es mich beim Kindle Fire total, dass die Seite richtig geschoben werden muss und ein einfaches Drücken nicht ausreicht. Keine Ahnung wer sich das überlegt hat, aber ich finds total dämlich, so kann ich nicht mit einer Hand umblättern. Zumindest nicht, wenn ich gleichzeitig noch das Tablet festhalten muss. (Edit: Der Fehler liegt ganz bei mir, man muss relativ weit rechts drücken, sonst tut sich nichts. Allerdings hängt es bei mir trotzdem manchmal fest). Bei der Skoobe-App wird auch mit einem kurzen Tippen umgeblättert und dabei wird das Umschlagen der Seite animiert. Hach, ich finde das klasse! Beim Lesen gehört Blättern einfach dazu und wenn es nur eine Animation ist. Ich mag es! 

Eine Sache noch, für die der Reader an sich nichts kann. Mit einem Tablet kann man einfach viel mehr machen. Man kann nicht nur lesen, sondern auch mit herumdaddeln, vernünftig im Internet surfen, Hörbücher hören, was auch immer. Ich dachte es zunächst erst nicht, dass ich das wirklich brauche. Aber wenn man es erst mal hat, schaut man von alleine Dinge nach, die man sonst am Computer schauen würde. Oder guckt irgendwelche Videos an, was auch immer. Doch das ist schon ein wenig unfair, denn der Reader soll schließlich zum Lesen optimiert sein. Da kann man ihm schlecht vorwerfen, dass er nicht mehr kann. Wenn man sich aber die Preise für einen beleuchteten Reader und dem eines (kleinen) Tablets anschaut, fällt es bei einer Entscheidung dennoch ins Gewicht. 

 
Fazit
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Lesegewohnheiten sind bei jedem anders, vor allem die Einstellung zu E-Books. Mir hat das Tablet den Zugang zu einer Leihbibliothek geöffnet, denn leider gibt es bei mir kein Angebot einer regionalen (Online)-Bibliothek. Und selbst wenn würde das wohl (soweit ich weiß) auch nicht mit meinem Kindle Reader funktionieren. 

So gesehen bin ich ganz glücklich, dass ich auch ohne Kopfschmerzen längere Zeit mit dem Tablet lesen kann. Mich stört im Moment noch, dass ich den Zeilenabstand in der Skoobe-App nicht verstellen kann, beim normalen Lesemodus über das Kindle Fire selbst würde das gehen. Sonst bin ich bisher aber ziemlich positiv überrascht - besonders von der Auswahl. Für jemanden wie mich, der bis zu 10 Bücher im Monat liest, kann sich eine Flatrate echt lohnen. Für ganz normale E-Books (wie so oft Englische oder von Netgalley) werde ich aber wohl weiterhin den Kindle Reader rausholen. Aber so habe ich nun auch die Möglichkeit ab und an ein deutsches E-Book zu lesen. 

Dann bin ich mal gespannt, wie sich die Verlagszusammenarbeit bei Skoobe entwickeln wird und ob die Bibliothek auch irgendwann einmal auf dem Kindle Reader verfügbar sein wird. Ich hoffe es! Sonst wird meiner wohl in nächster Zeit weiter verstauben ;)


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15 Responses
  1. Natira Says:

    Je nach Tabletgröße ist auch das Gewicht als Kriterium nicht zu unterschätzen. ;)
    Ich nutze sei längerem das Tablet mit kindle-, skoobe- und blureader-app, habe mir aber dennoch später einen ebookreader zur Ergänzung geholt, der fix in Bus oder Bahn o.ä. in der Hand ist - falls ich nicht zum klassischen Buch greife. Aber skoobe möchte ich z.B. auch nicht missen, daher ist auch das Tablet regelmäßig zum Lesen in Benutzung. Gelegentlich nutze ich die App zwar auch auf meinem Smartphone. Da ich aber ein überschaubar großes Smartphone nutze, kann das dauerhaft recht anstrengend werden. :)


  2. Anorielt Says:

    Tinalein :D also ich weiß ja nicht was du mit deinem Tablet machst, aber wenn ich bei meinem an die Seite klicke wie beim Reader, dann blättert der ganz brav die Seite um, ohne das ich eine Wischbewegung mache.


  3. Tina Says:

    @Natira:

    Stimmt! Die Größe habe ich ganz vergessen. Meiner hat nur 7 Zoll und ist eigentlich recht klein. Also finds okay vom Gewicht, teilweise ist mir der Kindle sogar zu leicht, so leicht ist ja kein normales Buch. Aber da hast du völlig recht, man sollte drauf achten. An einem größeren Tablet ist aber dann schon wieder schöner, dass man fast die Original-Seitenzahl-Größe einstellen kann, wie Bou das macht. Dafür ist meiner zu klein.

    Mit dem Smartphone ist schon praktisch! Hab auch sowohl Handy als auch Tablet mit Skoobe angemeldet. Einmal hatte ich mein Tablet vergessen als ich unterwegs war und hab dann bisschen mit dem Handy gelesen, als mir langweilig war. Also das geht schon! Aber stundenlang will ich das auch nicht ;P

    @Conny:

    Echt? Gibts da irgendwo eine Einstellung dafür? Mein Fire macht das nicht von alleine und eine Option hab ich nicht gefunden -.-


  4. crazy- Says:

    Ein wirklich interessanter und informativer Beitrag! Seit Weihnachten besitze ich mit meinem Kobo Arc ein Gerät, das Skoobe unterstützt und ich finde ihr Angebot an sich total interessant. Ich lese inzwische ja genauso viele eBooks wie Hardcover, wenn nicht sogar noch mehr. Eigentlich finde ich die 10 Euro auch gar nicht mal so teuer, aber für mich ist es im Verhältnis dann doch zu viel, weil ich im Monat meistens nur 4-5 Bücher lese und dabei ja nicht nur auf Skoobe zurückgreifen, sondern eben auch noch meine eigenen Bücher lesen würde.

    Was hast du eigentlich für ein Tablet? Kindle Fire? Meins macht mir in hellen Räumen überhaupt keine Probleme, in der Sonne habe ich es noch nicht probiert. Was den Akku angeht, kann ich dir allerdings nur zustimmen. Bei normaler Nutzung hält meiner nur 8-9 Stunden, also vom Tablet, nicht vom Reader.

    Bist du dir sicher, was das Umblättern betrifft? Mit dem Schieben? Bei meinem Kobo kann ich einstellen, wie ich gern Umblättern möchte und kann dann zB zwischen schieben und einem bloßeb Drücken wählen. Die Animation gibt's beim Kobo sogar auch, aber darauf verzichte ich gern, dauert mir viel zu lange XD

    Weißt du noch mehr über diese Zusammenarbeit als Blogger, die du erwähnt hast?

    PS: Schade, dass man nicht mit Namen und URL kommentieren kann.


  5. Natira Says:

    Ich nutze ein 10er Tablet (das war halt zuerst da) und habe mir eine Art Ständer dafür geholt. Allerdings sitze ich beim Lesen vorgebeugt, also nehme ich es doch in die Hand - was tatsächlich auf Dauer schwer wird. :)

    Von Skoobe bin ich sehr angetan und finde auch den Preis von 9,99 EUR/Monat nicht überhöht, wenn man regelmäßig ca. 1 - 2 ebooks im Monat liest. Man muss sich ja nur die Preise für deutsche neuere ebooks bekannterer Autoren anschauen. Aber natürlich hängt auch das mit den Lesegewohnheiten zusammen. Die Bücherei-Onleihe ist deutlich günstiger, jedoch gibt es dort meiner Erfahrung nach mehr Einschränkungen bei der Auswahl bzw. mit schöner Regelmäßigkeit Wartezeiten bei der Ausleihe. :/


  6. Tina Says:

    @crazy:

    Oh fantastisch, dass du einen Reader hast, der Skoobe unterstützt! Wird das dann auch in der elektronischen Tinte angezeigt? Den Zeilenabstand kannst du aber auch nicht verstellen, oder? Stimmt schon, man hat ja dann doch noch gedruckte Bücher. Je nachdem muss man dann schon mindestens 2 Skoobe Bücher lesen, dass es sich lohnt. Oder einen dicken fetten Schinken, der sonst 26€ kostet ;) Aber vielleicht sollten sie doch einmal über ein Mini-Paket nachdenken, in dem man nur 2-3 Bücher lesen kann,dafür günstiger. Das würde sich dann auch für wenig-Leser lohnen.

    Ja ich habe mir den neuen Kindle Fire gekauft. Wenn es sehr hell im Raum ist, spiegelt das leider ziemlich arg. Vor allem sieht man dann jeden Fingerabdruck :-/ 8-9 Stunden hört sich realistisch an. Bisher habe ich es noch nicht ausgetestet, wie lange es nur mit der Leseapp läuft. Ich befürchte auch, dass die Lebenszeit des Akkus mit der Zeit noch absinken wird... Aber meistens hat man ja doch eine Steckdose in der Nähe. Oder mit dem Handy weiterlesen^^

    Also anscheinend bin ich einfach zu doof zum Blättern beim Kindle Fire^^ Ich hab es eben noch einmal probiert, nachdem ich mehrmals hintereinander draufgedrückt habe, hat er auch so umgeblättert. Allerdings mit hoher Fehlertoleranz, jedes 7. Blättern bleibt es einfach stehen -.-

    Ahh wie kannst du die Animation ausmachen?^^ Also die Zeit hab ich gerade noch :D

    Ich schreibe dir gleich mal eine E-Mail!

    Zum PS: Das tut mir sehr leid :( Ich leide ab und an unter extremen Spammattacken, bis es mich dann so nervt, dass ich das anonyme Kommentieren abstelle. Irgendwann mache ich es dann wieder an, bis der Spaß von vorne losgeht. Hab es jetzt wieder eingeschaltet :)

    @Natira:

    Also beim kleinen Fire geht es, er lässt sich auch ganz gut mit nur einer Hand festhalten. So eine Hülle mit Ständer hab ich auch! Aber nutze die eigentlich nur zum surfen oder Videos schauen. Beim Lesen muss ich das Tablet auch in der Hand halten. Gehört einfach so^^

    Die deutschen E-Bookspreise sind einfach nur erschreckend. Klar, die Indiebücher sind deutlich günstiger, allerdings muss man da auch erst einmal die Perlen darunter finden. Deshalb lese ich ja meistens die englischen E-Books. Anfangs sind da die Preise auch manchmal recht hoch, aber Laufe der Zeit geht das dann schon gut runter. "Written in Red" z.B, englisches HC 17 €, E-Book: ca. 4 €. Daran könnte man sich mal ein Beispiel nehmen^^

    Genau von der Onleihe hatte ich schon gehört! Wartezeiten? Was für ein Blödsinn! Als wenn ein elektronisches Buch in seiner Anzahl beschränkt wäre. Na dann brauche ich ja gar nicht allzu traurig sein, dass ich das mit dem Kindle nicht nutzen kann.


  7. Anorielt Says:

    Nein, keine Einstellungen. Vielleicht klickst du an die falsche Stelle oder hast einen anderen Fire? Ich habe den 8.9.


  8. Natira Says:

    Ich steige nicht ganz dahinter, gehe aber davon aus, dass die Bibliotheken nur eine Lizenz erwerben können (aus welchen Gründen auch immer), sodass auch immer nur eine Person die digitale Datei ausleihen kann. So bleibt dann nur Einreihen in die Vormerkungsliste auch bei ebooks...


  9. Tina Says:

    @Conny:

    Ich habe wohl tatsächlich etwas falsch gemacht. Als ich dann mehrmals hintereinander vehement gedrückt habe, gings auf einmal ;P Anscheinend hab ich echt zu weit mittig gedrückt. Ich dachte, es ist wurscht wohin man drückt. Ich werds im Beitrag gleich editieren! Danke dir für die Erleuchtung!

    @Natira:

    Wow, so schafft man es auch die Vorteile eines elektronischen Buches über den Lizenzweg wieder auszumerzen. Vor allem hat man ja noch viel mehr "Bewerber" auf ein Buch, wenn man nicht persönlich zur Bibliothek hinlaufen muss. *kopfschüttel*


  10. Anorielt Says:

    Bitteschön :-) ich helfe immer gerne weiter.


  11. Stephie Says:

    Ich muss dich leider korrigieren, der Kobo Arc ist 'nur' ein Tablet und zählt damit nicht zu den reinen eReadern. Er hat somit auch kein eInk Display, den hat nur mein Sony Reader. Die Frage zum Zeilenabstand kann ich, ehrlich gesagt, nicht beantworten. Ich hatte weder beim Sony Reader noch beim Kobo je das Bedürfnis diesen zu verändern. Meine Änderungen haben sich bisher immer auf die Schriftgröße und ggf. noch die Schriftart beschränkt. Wenn ich das nächste mal zum Kobo greife, was vor dem Examen sicher nicht mehr passieren wird XD, werde ich aber mal schauen, ob das geht.

    Ich habe sogar nicht nur die gedruckten eigenen Bücher, sondern auch die eigenen eBooks *g* Skoobe lohnt sich dann also wirklich nur, wenn man min. 2 Bücher aus deren Angebot im Monat liest. Bei mir kommt zudem noch hinzu, dass ich ALLE Bücher, die ich privat lese, auch im Regal haben will - ob nun digital oder print.
    So ein Mini-Paket fände ich dagegen echt toll. Es würde mir voll reichen, wenn ich 2 oder auch nur 1 Buch dort im Monat lesen könnte, wenn ich dafür dann weniger bezahlen würde. Wie gesagt, an sich ist Skoobe echt toll, aber ich denke es lohnt sich wirklich nur so richtig für die Leute, die ohnehin viel ausleihen und vor allem auch viel lesen.

    Das Problem hat man aber bei jedem Tablet, oder? Die Tablets sind halt, im Gegensatz zu einigen Readern, alle mit Touch-Display und das muss man halt anfassen. Ich habe mir allerdings so eine Schutzfolie gekauft, bei der die dann nicht mehr so doll zu sehen sein sollen. Ob das so ist, kann ich dir aber erst sagen, wenn ich das irgendwann mal geschafft habe sie draufzukleben - nicht vor Ende des Examens im Mai -.-

    Mit dem Handy weiterlesen geht in meinem Fall nicht, ich hab kein Smartphone^^' Allerdings benutze ich das Tablet bisher eher weniger zum Lesen und mehr für die anderen Funktionen, weil mir zum Lesen der leichtere Sony Reader vollkommen ausreicht.

    Was ich in Bezug auf das Umblättern meinte war, ob du da was Einstellen kannst. Also bei dem Kobo habe ich unter den Einstellungen die Möglichkeit zwischen verschiedenen Versionen des Umblätterns zu wählen. Hast du das nicht?

    Mich nervt diese Animation nach einer Weile einfach, ich brauch das nicht XD

    Ist das anonyme Kommentieren mit dem per Namen verbunden, oder wie?


  12. Tina Says:

    @Stephie:

    Ah ahso, ich dachte ein Kobo wäre auch ein "normaler" Reader. Alles klar danke dir^^ Also über den Fire kann ich in der Skoobe App auch nicht die Schriftart verändern, das geht nur mit dem normalen Lesemodus.

    Oje, okay wenn du alle Bücher im Regal brauchst, wirds schwierig. Bevor ich gebloggt habe, habe ich sämtliche Bücher wieder verkauft und echt nur die 5 Sterne Bücher aufgehoben. Jetzt mit dem Bloggen habe ich mich erst fürs Sammeln begeistern können^^ Aber jedes Buch muss es nicht sein.

    Wer weiß, vielleicht bauen sie noch ihr Angebot aus. Ich fänds auch sinnvoll, wenn es nicht nur das Flatratemodell gäbe!

    Beim Kindle Paperwhite benutzt man auch das Display mit Touch, aber es ist nicht so anfällig, wie die Oberfläche vom Fire. Oder zumindest sieht man es durch die andere Beleuchtung viel weniger. Eine Folie habe ich jetzt auch, aber die scheint gegen Fingerabrücke nichts zu helfen -.-

    Also anscheinend kann man mit dem Reader sowohl wischen als auch drücken zum Umblättern. Dafür muss man nichts einstellen, sondern macht entweder das eine oder das andere. Aber für das Drücken muss man echt exakt drücken, sonst klappt es nicht.

    Ja leider geht entweder nur als registrierter Nutzer kommentieren oder gleich alle dürfen kommentieren. Es gibt leider keine Möglichkeit die Angabe mit Name/URL einzeln zuzulassen, das ist mit anonym verbunden. Ziemlich dämlich, wie ich finde. Vermutlich würde das schon reichen um Spamm abzuhalten, die sind ja immer anonym.


  13. Stephie Says:

    Achso, nee, Kobo stellt sowohl Reader als auch Tablets her, beide sehr hochwertig, wie ich finde. Solange Kindle kein ePub anbietet, werde ich dafür kein Geld ausgeben, ich will nicht auf diese Weise an Amazon gebunden sein. Wobei ich normalerweise nichts gegen Amazon habe, meine gedruckten Bücher und generell Filme bestelle ich häufig dort.

    Echt? Wow, nee, ich konnte mich noch nie von gelesenen Büchern trennen. Ich möchte meine eigene kleine Bibliothek haben. Schwierig wird es dann erst beim Ausziehen.

    Das mit dem Kommentieren ist ja echt doof, aber dann weiß ich jetzt Bescheid. Dann muss ich halt mit dem Google Konto kommentieren, falls du es wegen Spam wieder abstellen musst.


  14. Ein echt interessanter Vergleich! Da mich die Zusatzfunktionen nicht reizen (...und wenn ich mal was schnell nachgucken will unterwegs nehm ich das Handy) wäre das Tablet eher nix für mich und ich bin echt überrascht zu lesen dass du darauf sogar lieber liest als auf dem Reader. Aber warum nicht, die Gründe hast du gut nachvollziehbar genannt :)

    Ich benutze ja die Onleihe meiner Bücherei und muss dir recht geben, mit dem Kindle funktioniert das wegen dem ePub-Format nicht. Anscheinend gibts nur über den Fire eine App oder so - ich habe mich nie näher damit beschäftigt, bin aber inzwischen ein kleiner Fan der Möglichkeit mir online Bücher ausleihen zu können, die ich mir nicht kaufen will. Gibt zu Skoobe einige Unterschiede, aber es ist einfach insgesamt so viel praktischer als zur Bücherei zu laufen und obwohl nicht jeder Verlag seine Bücher dort anbietet ist die Auswahl für meinen Lesegeschmack dort so viel größer.


  15. Katie Ki-Gö Says:

    Huhu =)
    Ich habe auch Beides und ich muss zugeben, dass mein Reader seitdem ich das Google Nexus besitze immer mehr einstaubt. Vor den Kopfschmerzen hatte ich zunächst auch Angst, aber zum Glück kann man Alles perfekt einstellen. Mit Fingerabdrücken gibt es keine Probleme mehr, weil ich mir eine matte Schutzfolie zugelegt habe. Dadurch spiegelt und zerkratzt auch nichts. ;-)

    Liebe Grüße
    Katie♥


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