Ein Blick zurück
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Es gab einmal eine Zeit, da hat der eigene Blog frisch das Licht der Welt erblickt. Alles war noch mit großer Aufregung verbunden, man konnte es kaum erwarten, ihn möglichst täglich mit Inhalten zu füttern. Wenn dann die erste Rückmeldung da ist, erste Kontakte geknüpft sind, machte es jeden Tag ein bisschen mehr Spaß, sich um das Hobby "Blog" zu kümmern. Doch mit der Zeit stellt sich zwangsläufig der Alltag ein. Bestimmte Dinge macht man schon aus dem FF, wie bei mir z.B. in der Sidebar den "Currently Reading" Status zu aktualisieren. Aber es gibt auch Dinge, die werden fast schon unangenehm. Wie eine (in meinem Fall) stetig wachsende "Upcoming Review" Liste. Ich weiß, ich sollte mal wieder eine Rezension "abarbeiten", aber habe ich gerade wirklich Lust dazu? Und wenn nicht, was treibt mich an, dann trotzdem die Rezi zu schreiben?


Ein ungutes Gefühl namens Verpflichtung
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Ich denke jeder, der regelmäßig bloggt, hat in gewissem Maße im Auge, wann er zuletzt etwas online gestellt hat. Früher war es gerade mal 1-2 Tage her, später auch gerne mal 3-4 Tage und nun kann es auch mehr als eine Woche keine neuen Beiträge geben. Wird einem der Zeitraum bewusst, kann sich der schleichende Gedanke einstellen: "Sollte ich nicht mal wieder bloggen?". 

"Sollte" ist hier noch ein recht guter Gedanke, je länger die Stille anhält, wandelt sich das "Soll" zum "Muss". "Müsste ich nicht mal wieder bloggen?" hat noch mehr Druck, Verpflichtung und Stress zwischen den Zeilen stehen. Doch wer ist für den Druck verantwortlich? 

"Leser"
Das könnten zum einen die Leser eines Blogs sein. Man möchte niemanden enttäuschen und bei wachsender Leserschaft auch immer wieder etwas Neues bereithalten. Möglichst ohne große Durststrecken. Aber irgendwo ist man schließlich auch kein Post-Automat, der bei passender Gelegenheit immer genau die interessante Rezension oder Vorschau ausspuckt. Es muss ja auch irgendwo Stoff zum berichten da sein. Oft kommt wenig Aktivität auf dem Blog nicht alleine, sondern ist mit geringerem Leseaufkommen verbunden. Macht auch Sinn, ohne gelesene Bücher, keine Rezensionen, macht auch keine regelmäßigen Posts. Sobald der Gedanke kommt, "Ich muss dieses Buch jetzt lesen, dass ich darüber berichten kann", kann man das Buch genauso gut in die Ecke werfen. Macht so Lesen Spaß? Nein. Bloggen? Erstrecht nicht. 

Ich glaube ehrlich gesagt, dass sich Druck "der Leser" eigentlich mehr im eigenen Kopf, als irgendwo sonst abspielt. Wenn es nicht gerade mehrere Wochen sind, kann es einem sicher jeder zumindest im Ansatz nachsehen, dass einfach andere Dinge wichtig sind. Wenn ich mich selbst als Blogleser betrachte, bin ich ja auch nicht sauer, wenn mal 3 Tage nichts aktualisiert wurde. Ich glaube, da fehlt einem zum Teil der gesunde Abstand, wenn man sich wegen einigen Tagen schon Stress macht. Wenn einem also (zu oft) das Gewissen den Lesern gegenüber plagt, sollte man sich vielleicht Gedanken machen, ob man mit sich selbst nicht zu streng ist.

 "Verlage und Autoren"
Je nach Größe des Blogs und persönlicher Philosophie arbeitet ein Blogger auch gerne mit Verlagen oder direkt mit Autoren zusammen. Da gibt es Rezensionsexemplare, die zu lesen und zu besprechen sind. Eventuell auch Leserunden, Blogtouren oder andere Beiträge, die im Zusammenhang mit einem Verlag oder Autor stehen. Für mich persönlich ist das der größte Druck. Ich habe ein Rezensionsexemplar bekommen, ich muss es möglichst schnell lesen und besprechen. Bei einem Buch, das ich mir selbst gekauft und aus dem Regal gezogen habe, da wartet niemand auf die Besprechung. Andererseits bin ich der Meinung, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Man kann auch "Nein" sagen, falls man gefragt wird oder umgekehrt sich mit Anfragen zurückhalten. 


Ich denke, das ist eine Sache, die man im Laufe des Bloggens lernen muss. War man einmal in der Situation, dass zu einem ungünstigen Zeitraum Leserunden, Rezensionsexemplare und vielleicht sogar noch eine Blogtour zusammengekommen sind, ist man in Zukunft vielleicht etwas umsichtiger. Ich persönlich zum Beispiel mache bei überhaupt keinen Leserunden mehr mit, weil mir der Aufwand einfach zu groß ist. Regelmäßig über den Lesestatus berichten + diskutieren + hinterher in kurzem Zeitraum eine aussagekräftige Rezension schreiben, ist mir mittlerweile einfach zu viel. Da kaufe ich mir ehrlich gesagt das Buch lieber, lese es, wann ich Lust habe und bespreche es, wann und wenn ich Lust habe.

Deshalb frage ich mich immer, bevor ich selbst ein Buch anfrage, oder darum gebeten werde, habe ich im Moment die Zeit? Und vor allem ist es mir den Stress wert? Denn wie sooft anscheinend ganz gerne vergessen wird, es gibt nun einmal einen Unterschied, ob ich etwas vollkommen zum Spaß lese und anschließend spontan eine Rezension schreibe. Oder ob ich ein Buch "auch" lese, weil ich es hinterher besprechen "muss". Geht es um ein Buch, das mich wenig bis überhaupt nicht interessiert, ist es mir den zusätzlichen Stress nicht wert. Deshalb nehme ich auch z.B. in der Regel keine E-Book Rezensionsexemplare von mir unbekannten selbstveröffentlichenden Autoren an. 

In der Hinsicht muss also jeder seinen Frieden finden. Ich selbst versuche alles zeitlich so zu organisieren, dass erst gar kein negativer Stress aufkommen kann. Denn Bloggen und das möchte ich hier ganz großschreiben, ist mein HOBBY

"Man selbst"
Derjenige, der einem am meisten Druck macht und einen so richtig in ein Blogtief reiten kann, ist man selbst. Keine "Verpflichtung" ist größer, als die, die man an sich selbst stellt. Hat man eine Situation, in der zu viel auf einmal zusammengekommen ist und es kommen vielleicht noch persönliche Gründe dazu, kann man auch fragen. "Hat die Rezension noch bis zum Tag X Zeit?", "Ist es in Ordnung, wenn ich etwas anderes vorschiebe?". Dann stellt man vielleicht fest, dass es für den anderen gar kein Problem ist und man selbst erst eines daraus macht. Indem man sich selbst unter Druck setzt, sich Ziele vorschreibt, Fristen setzt und irgendwann einmal dem nicht mehr standhält. Spätestens dann sollte man lieber etwas verändern, bevor das HOBBY tatsächlich noch in Arbeit ausartet. 

Man erinnere sich an die Zeit vom Anfang zurück, in der man mit Begeisterung Blogger (oder Wordpress) geöffnet hat und einem förmlich die Finger brannten, weil man unbedingt etwas loswerden wollte. Dieses Gefühl muss man versuchen zu behalten! Denn eines sei sicher, mir als Blogleser ist es völlig egal, wenn ich auf einen Post "tagelang" warten muss. Wenn er dafür mit Liebe und Herzblut geschrieben ist und man aus jeder Zeile herausliest, "Ich habe das geschrieben, weil ich es wollte, nicht weil ich musste". Man merkt es einfach, wenn 0815 Posts in kürzester Zeit hingeklatscht werden, nur um etwas gepostet oder abgearbeitet zu haben. Dann lieber die Zeit nehmen, weniger posten, doch dafür mit besserer "Qualität". 


Ich blogge, weil es mir Spaß macht
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Ich habe den Posttitel bewusst so gewählt, weil er genau das Antibeispiel ist. Für mich sollte es gar keine "Verpflichtung" geben zu bloggen, geschweige denn eine vorgeschriebene Anzahl, wie oft optimal ist. Ich blogge, weil ich möchte und wie oft ich möchte. Ich schreibe, weil und wenn ich etwas loswerden will. Und wenn ich vor lauter Druck so blockiert bin, dass ich kaum einen sinnvollen Post zustande bringe, dann muss ich kürzertreten. Mir Zeit für die Dinge nehmen, die mir wichtig sind und dann kommt auch der Spaß am Bloggen irgendwann wieder. Und der ist für mich das Allerwichtigste. Mich selbst macht es glücklich, meine Leser "lesen es heraus" und auch der Nebeneffekt Werbung für Bücher stellt sich schwerlich ein, wenn er nur erzwungen ist. 

Ich selbst schaue, dass ich mich an meine selbst ernannten Regeln halte:

  1. Niemals zu viele "zu besprechende" Bücher auf einmal. 
  2. Nur dann Bloggen, wenn man auch tatsächlich etwas zu sagen hat. 
  3. Nicht vergessen, dass es ein HOBBY ist. 

Am besten wäre natürlich, man bräuchte gar keine Regeln. Vielleicht gibt es auch einige Blogs, die kommen wunderbar klar, indem sie sich überhaupt keine Gedanken machen und den von mir beschriebenen Druck gar nicht kennen. Im Endeffekt muss man für sich selbst herausfinden, wie man am besten damit umgeht. Zumindest dann, wenn man dauerhaft seine Freude am Bloggen behalten möchte :)



Fühlt ihr euch "verpflichtet" zu bloggen? Wie geht ihr damit um? Habt ihr auch "Regeln"? Wie seht ihr das aus Lesersicht?

 
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41 Responses
  1. Winterkatze Says:

    Aus Lesersicht verlange ich keine regelmäßigen Blogbeiträge. Wenn mir ein Blog gefällt, dann bleibt er im FeedReader bis entweder klar wird, dass der Blogger das Bloggen eingestellt oder gar seinen Blog gelöscht hat. Mir ist es lieber, wenn es weniger "Output" gibt und der dafür persönlicher ist, als wenn bei einem Blog die Woche durchgetaktet ist - denn da kommen oft sehr viele Blogaktionen (wie Montagsfragen und ähnliche "Massenveranstaltungen") dazu, die ich nicht so gerne mag.

    Mein persönliches Vorhaben für den Blog besteht darin, dass ich gern ein Minimum von zwei Beiträgen pro Woche hätte. Habe ich aber keine Zeit oder Lust, dann zwinge ich mich zu nichts. Ebenso wenig zwinge ich mich zu festen Formen bei den Rezensionen, zu festen Beiträgen oder ähnlichem. Wenn ich zu einem Buch etwas zu schreiben habe, dann kann es eine lange Rezension, ein Kurzeindruck oder auch nur mal eine Auflistung meiner Kritikpunkte sein - und wenn ich nichts dazu sagen mag, dann kommt dazu auch nichts auf dem Blog. Wobei ich schon zugeben muss, dass ich es mir mit meinem "Mischblog mit Schwerpunkt Buch" auch leichter mache, denn im Zweifelsfall gibt es mal ein Kochrezept, ein Katzenfoto oder ähnliches zum Auflockern zwischen all den Rezensionen.

    Und weil das Ganze eben ein verpflichtungsfreies Hobby für mich sein soll, verzichte ich für den Blog komplett auf Rezensionsexemplare. Ich habe beruflich genügend Sachen, die ich lesen muss und bei denen ich unter Zeitdruck stehe, das muss reichen. Nur an Challenges kann ich nicht vorbeigehen - das ist das einzige, wo ich mir etwas Druck mache, denn wenn ich mich schon zu so etwas anmelde, dann will ich es auch erfolgreich durchziehen. ;)


  2. Huhu :)
    Ich blogge, wenn ich zeit dafür finde und lust habe! Am Wochenende werden meistens keine Posts von mir veröffentlicht, weil die kostbare Zeit dann der Familie gehört.
    Wenn ich mal drei Tage nichts poste, habe zwar ein ungutes Gefühl, aber kein schlechtes Gewissen. Immerhin mache ich es aus SPASS! Und nicht aufgrund von MUSS!
    Liebe Grüße Jenny


  3. Steffen Says:

    Hall genau die selbe Frage gäbe ich mir auch gestellt ubd für mich habe ich ne noch keine Antwort gefunden. Es darf auf keinen Fall ein "muss" oder eine Verpflichtung werden.


  4. Katja Wolke Says:

    So ein toller Post! Ich kenne diese Gedanken nur zu gut, vor allem in den Zeiten, wo das Leben einen einholt und die Rezis auf der Strecke bleiben. Ach ja da war auch noch eine Lesestatistik und dieses und jenes... Wann soll ich das bloß alles tippen?
    Ich glaube, dass ich mir diesen Druck häufig wirklich selbst mache, aber nicht, weil ich mich gezwungen fühle meinen Lesern gegenüber, sondern einfach, weil ich es für mich selbst gern fertig hätte und zwar möglichst zeitnah.
    Ich liebe das Gefühl einer geschriebenen Rezension, wenn ich sie mir auf meiner Startseite ansehen kann und denke, das habe ich geschafft, mir eine Meinung zu diesem Buch gebildet und sie in Worte gefasst. Eigentlich schreibe ich die Rezis hauptsächlich als Übersicht für mich selbst. Aber trotzdem hat man immer diesen Druck.

    Ich glaube, manchmal sollte man wirklich den Blog einfach Blog sein lassen und sich seinem Leben widmen. Evtl macht man sich zwischendrin Stichworte zur Rezi, aber getippt wird sie dann, wenn Zeit dazu ist. Irgendwann kommt die immer wieder. Und wenn dann schreibt man eben drei Rezis hintereinander, man muss sie ja nicht alle sofort veröffentlichen, sondern hat dann wieder etwas Puffer für ein paar Tage^^

    Ich glaube einfach, man fühlt sich viel zu verpflichtet, weil man sich selbst diesen Druck macht. Mich als Leser stört es überhaupt nicht, wenn jemand mal ein zwei oder sogar vier Wochen nichts gepostet hat. Daran sieht man, dass es eben auch noch das 'richtige' Leben gibt, das unsere Aufmerksamkeit fordert. Auch wenn es nervig ist, muss es eben sein^^

    Liebe Grüße, Katja :)


  5. lost pages Says:

    Hallo Tina!
    Da hast du dir echt Mühe gegeben mit diesem Beitrag.
    Glaub mir, gelegentlich hat mich das Gefühl auch beschlichen. Ich MUSS jetzt was schreiben, zwei Tage ohne Beitrag ist viel zu lang ... bla bla bla. Mittlerweile habe ich aber ein "gesundes" Maß für mich entdeckt und das läuft jetzt seit einiger Zeit ganz wunderbar! :D
    Ich musste früher auch immer JEDES Buch rezensieren, das ich gelesen habe. Das mache ich nicht mehr (RE natürlich immer). Da hatte ich eine genauso lange "upcoming rewiews" - Liste, wie du und irgendwann war ich echt genervt, weil ich die Hälfte der Bücher gar nicht rezensieren wollte! Warum soll ich es dann machen? Zuerst viel es mir echt schwer, aber hinterher ging es immer leichter und ich erwähne die nicht rezensierten Bücher ja trotzdem in meinem Monatsrückblick, also gehen die auch nicht ganz wortlos über den Tisch. Ich habe mir spaßeshalber ein Limit von 4 Rezensionen im Monat gesetzt - also eine pro Woche und das klappt wirklich ganz wunderbar und ohne Stress und wenn es dann sogar mal mehr werden, dann freue ich mich richtig! :D
    Und deine Aussage "... keine E-Book Rezensionsexemplare von mir unbekannten selbstveröffentlichenden Autoren an." trifft auch auf mich zu. Dafür habe ich ehrlich gesagt keine Zeit. Das ist für mich immer wie ein Experiment, das auch nach hinten losgehen kann und dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade, auch wenns hart klingt. Mir macht es übrigens überhaupt nichts aus, wenn man von dir mal ein paar Tage nichts hört, solange du wieder zurück kommst, ist alles gut! Bei dir steht definitiv Qualität vor Quantität! :)
    LG Jan


  6. Christine Says:

    Genau aus diesem Grund, brauche ich gerade ein Pause. Es ist wirklich furchtbar, aber ich hatte/habe das Gefühl, dass wenn ich nicht genug Zeit habe um wenigstens einmal die Woche etwas gutes, inhaltsreiches zu posten, ich es auch gleich lassen könnte. Theoretisch hätte ich locker zeit ab und zu mal eine Rezension zu schreiben, aber für mich war/ist es lieber, es ein halbes Jahr mal komplett zu lassen als sich ständig Stress zu machen, weil man noch mehr posten 'muss'.
    Gut, dazu kommt jetzt auch, dass ich im Moment echt wenig lese, aber das ist ja auch noch eine ganz andere Frage.

    Mit den immer länger werdenden Listen der zu rezensierenden Bücher ist das auch so eine Sache...Je mehr darauf sind, desto schwierig wird es, überhaupt anzufangen sie 'abzuarbeiten'. Früher hatte ich mal den Drang, zu jedem Buch auch eine Rezension zu schreiben, aber das ist wirklich unnötig und ich finde auch fast unmöglich...Deshalb habe ich auch nach ein paar Monaten aufgehört Rezensionsexemplare bei bdb oder so anzufragen...

    Was mir im Moment ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet ist, wie ich nach meiner Blogpause wieder anfange. Je länger man nämlich nicht bloggt, desto schwieriger ist es auch, wieder reinzukommen. Es fühlt sich ja schon beinahe komisch an, wieder mal einen Kommentar zu schreiben^^


  7. Neyasha Says:

    Sehr gute Gedanken, die mir auch schon öfter mal durch den Kopf gegangen sind (wie vermutlich vielen Bloggern). In der Anfangszeit musste ich mich fast zurückhalten, um nicht zu häufig zu posten, dann kam aber auch irgendwann die Phase, in der mir regelmäßiges Bloggen immer schwerer fiel.
    Letztendlich habe ich für mich auch den "Frieden" damit gemacht, indem ich mich da nicht mehr großartig unter Druck setze. Ich achte zwar schon darauf, einigermaßen regelmäßig zu schreiben, aber wenn das mal nicht klappt, dann erwähne ich auch einfach mal in einem kleinen Plauderbeitrag, weshalb ich gerade keine Zeit habe und gut ist.

    Etwas schwieriger ist für mich die Sache mit den Rezensionen. Oft kann ich mich nicht so recht dazu aufraffen eine zu schreiben, möchte aber an sich schon noch die Bücher besprechen. Und wenn ich dann zu lange darauf warte, dass ich mal wirklich Lust darauf habe, weiß ich manchmal schon gar nicht mehr soviel zum Buch zu sagen. Daher zwinge ich mich also doch zeitnah zum Rezensieren - ich muss aber auch dazu sagen, dass mir das Rezensionen schreiben eigentlich (fast) immer Spaß macht, wenn ich erst einmal angefangen habe. Es ist also immer nur die Überwindung, überhaupt erst mal damit zu beginnen.
    Allerdings "muss" ich auch keine Rezensionen schreiben, wenn ich nicht gerade welche für eine Challenge brauche, da ich keine Rezensionsexemplare nehme. Solche setzen mich zu sehr unter Druck und rauben mir oft schon im Vorfeld die Freude auf das Buch.

    Aus Lesersicht sehe ich das sowieso ganz entspannt. Natürlich freue ich mich bei Blogs, die ich gern lese, wenn es neue Beiträge gibt, aber auch wenn jemand länger nicht postet, ist das für mich kein Grund, mich darüber zu ägern oder gar diesem Blog den Rücken zu kehren.
    Ich denke also auch, dass man sich in der Hinsicht zuviele Gedanken macht und der größte Druck aus einem selbst kommt, nicht von den Lesern.


  8. Huhu Tina,
    ein ganz toller Post!
    Ich muss gestehen, dass es mir anfangs ähnlich ging. Uni, Privatleben und Blog lassen sich nicht immer vereinbaren und früher beschlich mich oft ein schlechtes Gewissen, wenn ich meinen lieben Blog mehrere Tage vernachlässigt habe.
    Mittlerweile ist das Gefühl (fast) weg, ich denke, dass kommt einfach mit der Erfahrung und mit den Jahren. Klar, ich mag es nicht, wenn ich mal eine Woche nichts poste aber ich mache mir da jetzt auch keinen großen Stress drum.

    Zum Thema Rezensionen: manchmal muss ich mich auch zwingen, vor allem bei RE's ist das natürlich immer ein bisschen heikel. Es muss schnell gelesen, schnell rezensiert und schnell gepostet werden. Da kann die Lesefreude auf der Strecke bleiben. Dazu muss ich sagen, dass ich äußerst selten RE's anfrage (vielleicht 2x im Jahr) und eher bei Leserunden mitmache. Ansonsten versuche ich jede Woche eine Rezi zu posten, was eigentlich ganz gut klappt.
    Naja, man sollte einfach versuchen, lockerer an die Sache zu gehen. Es ist, wie du so schön gesagt hast, nur ein Hobby und sollte nicht zu einer Verpflichtung werden, denn dann macht es einfach keinen Spaß mehr...

    Liebe Grüße,
    Ebru


  9. Aus Lesersicht stimme ich den genannten Punkten zu: Lieber weniger, dafür gute Beiträge!

    Natürlich schaue ich hin und wieder in den Feed und hoffe, dass von dem ein oder anderen Blogger ein neuer Beitrag da ist - das ist aber keinesfalls so gemeint, dass ich erwarte dass da was sein muss oder dass ich enttäuscht bin wenn nicht. Es heißt lediglich, dass ich die Beiträge dieser Blogger sehr schätze und mich freue etwas von ihnen zu lesen zu bekommen. Und dafür warte ich gerne auch ein paar Tage (oder Wochen) mehr! Denn das lohnt sich für mich. Von halbherzig geschriebenen Posts habe ich als Leser nichts. Wenn ich merke, dass jemand nur noch bloggt um einer "Verpflichtung" nachzukommen, ob nun selbst auferlegt oder durch Rezensionsexemplare usw., hoffe ich nur dass derjenige bald wieder zum Spaß am bloggen zurück findet.
    Ich mag durchdachtes Geplauder, Diskussionen, Buchempfehlungen und Rezensionen. Auch mal Überraschungen. Viele andere regelmäßige (Themen-)Posts, die viele Blogs bieten überfliege ich und kommentiere auch mal wenn mich was reizt, aber grundlegend sind es die eher unregelmäßigen Sachen, die mich interessieren. Von daher finde ich es toll, wenn Blogger sich nicht selbst so viel Stress machen und authentisch bleiben - so macht es Spaß dabei zu bleiben!


  10. Amelie Says:

    Ich finde das hast du sehr gut auf den Punkt gebracht! =)

    Wie immer eigentlich xD

    Ich versuche immer genau zu überlegen, ob ich ein Buch wirklich sofort würde lesen wollen, bevor ich es anfrage. Es passiert natürlich trotzdem mal das eine oder andere Mal, dass man sich zu viel auf einmal anfragt etc. Aber wie du schon sagtest, wird man mit der Zeit immer schlauer und ich hoffe, dass man dann irgendwann so weit ist, dass es gar nicht mehr passiert.

    Der Post passt auch sehr gut, weil ich in den letzten beiden Monaten einfach gar nicht gebloggt habe und mir deswegen auch kein schlechtes Gewissen gemacht habe, weil (schon wieder wie du schon sagtest) das alles ja noch immer "nur" ein Hobby ist =)


  11. Auweia Tina, das klingt ja, als würdest du bald schon Burn-Out bekommen vom Bloggen ^^
    Wie du richtig sagst: Es ist ein Hobby, und als solches sollte und darf es keine Pflicht werden, keine unliebsame Arbeit, sonst verliert man den Spaß daran, und das ist ja das einzige, wofür man ein Hobby eigentlich hat. Ansonsten müsstest du Geld dafür verlangen ;)

    Ich selbst will mir da gar keinen Stress machen. Außer wenn ich ein Rezensionsexemplar da liegen habe, setze ich mir überhaupt keine Deadlines. Ganz im Gegenteil, ich habe sogar einige Rezis auf Lager. Ich will etwa alle 3 Tage etwas posten, manchmal mehr, wenn es etwas Interessantes gibt. Einmal die Woche sollte mindestens eine Rezi dabei sein. Aber wie gesagt, ich habe noch ein paar auf Lager, denn ich denke mir, es bringt doch auch nichts, die jetzt alle einen Tag nach dem anderen zu posten. Die meisten schauen doch vermutlich eh nicht täglich vorbei, da wäre das sogar richtig Verschwendung.

    Aber gut, ich stehe ja auch noch ziemlich am Anfang, also wer weiß, wie das in ein oder zwei Jahren aussieht ;)

    Liebe Grüße,
    Patrick


  12. Irgendwie bin ich ganz entspannt von Anfang an an die Sache heran gegangen. Blogge teilweise nur dreimal im Monat, wenn ich einfach mal viel zu tun habe. Startete meinen Blog in einer Zeit, in der mich nicht viel ablenkte, jetzt raubt mir aber das Semester recht viel Zeit. Stört mich aber nicht. Ich glaube mein weniges Bloggen würde mich erst "nerven" oder "belasten", wenn ich sehe dass die Leser verschwinden oder es keinerlei Rückmeldungen auf Beiträge mehr gibt :) Wobei ich schon ab und an denke ich könnte mehr schreiben. Einfach weil meine Leseranzahl doch recht laaaangsam wächst und das alles wohl in Zusammenhang steht. Wobei ich seit Beginn meines Blogs auch bei sehr wenigen anderen Blogs kommentiere, die Zahl bleibt überschaubar der Blogs auf denen ich als Lese aktiv bin, finde einfach zu wenige die in etwa meinen Geschmack teilen.

    Ich nehme auch keine Rezensionsexemplare an. Ich leihe mir generell auch ungern Bücher. Einfach weil ich jmd bin der sie oft lange herumstehen hat eh sie gelesen werden und bei Dingen die ich entweder zurückgeben muss oder von denen bald eine Rezension erwartet wird, da fühle ich irgendwie Unmut es jetzt lesen zu MÜSSEN. Selbst wenn es heißt ich hätte genug Zeit. Aber man möchte die Leute ja auch nicht warten lassen :D Daher bin ich auch kein Bibliotheksgänger.


  13. Jay Says:

    Du hast das "Problem" sehr gut auf den Punkt gebracht und von allen Ecken betrachtet. Mir geht es derzeit so, dass ich mehrere Rezensionsexemplare bei mir rumliegen habe, die ich in den nächsten Wochen auch besprechen möchte. Leider ist es eine Zeitfrage, denn im Moment geht einfach berufsbedingt nicht mehr und ich bin froh, wenn ich jeden Abend ein paar Seiten lesen kann, um überhaupt voran zu kommen. Letztendlich ist es aber so, dass es wirklich ein Hobby ist und wenn ich von heute auf morgen beschließen würde damit aufzuhören, dann ist es eben so (im Extremfall). Zwischen den Posts können demnach ruhig einige Tage Abstand sein. Wenn die Verfolger meines Blogs meine Beiträge mögen, dann freuen sie sich umso mehr, wenn es mal wieder einen neuen, gut ausgearbeiteten Beitrag gibt. Wie du schon sagtest: Qualität statt Quantität. Gute Beiträge benötigen einfach ihre Zeit.
    Danke für den guten Beitrag. Vielleicht schreibt man sich ja bei Gelegenheit wieder. Mein Blog ist mit 11 Monaten noch relativ jung und ich freue mich immer über Beiträge. Eine stressfreie und besinnliche Vorweihnachtszeit wünsche ich dir.
    Jay (www.buecher-wie-sterne.de)


  14. Ingrid Pabst Says:

    Ich finde es gruselig, wenn man sich bei einem Hooy verpflichtet fühlt. Das ist wie, wenn Buchblogger vom Abarbeiten von Büchern reden. Gruselig. Scheiß auf alle andren, blogge aus Spaß OHNE Verpflichtung. So mach ichs auch. Ich bin diesen Dezember insgesamt 10 Tage im Urlaub und werde ohne Angst nicht bloggen ;)c
    LG Inka


  15. Hey =)

    Ich finde die Regeln, die du für dich aufgestellt hast, sind wirklich Gold wert. Genau so handhabe ich das auch, allerdings bin ich erst darauf gekommen, als das Bloggen bei mir auch eine Art Tiefpunkt erreicht hatte. Ich hab mir selbst einfach zu viel Druck gemacht. Ganz wichtig ist es wirklich auch darauf zu achten, dass man nicht zu viele Rezensionsexemplare annimmt. Ich weiß, manchmal kann man schwer nein sagen, weil es so tolle Bücher sind und das auch noch umsonst. Man muss das einfach lernen.
    Ich bewundere Blogger, die jeden Tag einen aktuellen Post raushauen aber wenn jemand non stop an Blogtouren beteiligt ist oder beinahe täglich eine Rezension veröffentlich, dann frage ich mich schon selber, ob das wirklich noch Spaß macht oder ob das einfach nur noch ein Abarbeiten ist.

    Letztlich muss jeder seine Balance finden =)

    LG
    Anja


  16. May Says:

    Hey Tina,

    ich weiß von was du da redest und finde selber, dass man sich auf keinen Fall dazu verpflichtet fühlen sollte zu bloggen, weil das einfach nur ein Hobby ist. Früher ging es mir manchmal so von wegen oh man ich habe schon voll lange nicht mehr gebloggt und hatte zum Teil wirklich überhaupt keine Lust auf meinen Blog und wochenlang nichts geschrieben. Aber das ist okay, weil das mein Blog ist und ich bestimme wann ich was blogge. Besonders seit es in diesem Jahr in der Schule stressiger ist und ich kaum Zeit für irgendetwas finde. Nur bei Reziex versuche ich dann auch wirklich das Buch zu lesen und die Rezension zu veröffentlichen wenn ich Zeit habe. Ich überlege mir auch, ob zu der Zeit auch nicht viel machen muss oder tausend Arbeiten auf einmal folgen. Blöd nur, dass ich letztens ein Buch überraschenderweise bekommen hab, was mir überhaupt nicht zusagt. Naja ich gucke dann mal wann ich Zeit dafür habe, weil die Wochenenden bei mir gerade auch voll sind ._.

    Alles Liebe,
    May


  17. puh, da hast du ja ein heißes Thema angefasst, wenn man die ganzen Kommentare ansieht :D ich werde dir aber jetzt keinen Roman schreiben, sondern mich kurzfassen :)
    Also ich glaube zum Thema regelmäßiges Bloggen hat sich schon jeder Blogger, der länger als 1-2 Jahre bloggt schon mal den Kopf zerbrochen. und das ist auch nur verständlich, immerhin ist es ja ein zeitintensives Hobby, das man zwar aus Leidenschaft tut, aber doch auch ein wenig Druck erzeugt. Ich habe mir es nach längerer Zeit abgewöhnt, immer etwas bloggen zu müssen und beschränke mich jetzt auf 2-3 Posts die Woche, machmal mehr, manchmal weniger, so wie ich Zeit habe. und ich plane auch keine Posts mehr vor, wenn ich mal 1-3 Wochen auf Urlaub bin.. der Leser, der mich verfolgt u lesen will, ist auch danach noch da und die anderen - ehrlich, interessieren mich auch nicht. Es geht ja nicht um die Follower-zahlen, sondern um die Kommunikation/ die Gespräche um die Bücher. Also darf man sich da auch nicht so einen Kopf machen und unter Druck setzen lassen. Daher mache es so, wie es für dich richtig erscheint, denn das tue ich auch, u damit kommt auch der Spaß wieder zurück u bleibt bestehen. Also hoffe ich :D
    LG Tina


  18. Bou Queen Says:

    Du sprichst mir so ziemlich aus der Seele worüber ich mir gerade in den letzten Tagen wirklich oft Gedanken gemacht habe. Vor kurzen überlegte ich mir sogar ganz mit dem bloggen aufzuhören, weil ich jetzt seit über drei Monaten kein Buch mehr zu Ende gelesen habe. Es liegt sicherlich nicht daran das ich Lesen nicht mehr liebe und ich auch keinen Spaß mehr am Bloggen habe. Im Gegenteil ich würde gerne wieder bloggen, nur irgendwie hab ich immer noch das Brett vor Augen gehabt "Ich bin Buchbloggerin, also schreibe ich nur über Bücher" und dann sitze ich in dieser Zwickmühle "Ich lese gerade aber keine Bücher was nun?". Außerdem war der Punkt erreicht wo ich viele der Blogs die ich in meinem Feedreader drinnen hatte, nicht mehr lesen wollte, weil mir irgendwie die Persönlichkeit abhanden gekommen ist. Es gibt nur noch wöchentliche oder monatliche Ereignisse wie diese blöden Montagsfragen oder noch bescheuerter, diese Blogtouren. Rezensionen lesen sich inzwischen fast schon wie die aus der Zeitung. Kurz um gesagt: Mir fehlt irgendwie der Blogger hinter dem Geschriebenen. Es sind auch Menschen, von denen ich als Leser gerne auch mehr erfahren würde. Das hat mich zum einen gestört. Zum anderen den Druck den ich selbst auf mich ausübe. Ich MUSS immer mehr als 10 Bücher lesen, sonst sieht die Monatstatistik kacke aus. Ich MUSS alle gelesenen Bücher rezensieren. Ich MUSS immer sofort alle meine Neuzugänge präsentieren und am besten MUSS ich mir auch ständig was neu kaufen, damit ich überhaupt was zu präsentieren habe. Ich kam mir dabei aber eher wie ein Roboter vor, der sich Sonntagsabend aus noch unbedingt vor dem Laptop hocken musste damit Monatstatistik/Rezension/Blogtour/Gewinnspiel/Neuzugänge unbedingt gepostet werden, damit ich bloß keine Leser verliere. Das sind aber leider Gedanken die man sich bloß einbildet, denn allein wenn ich mir hier alle Kommentare durchlese, keiner meiner Leser verlangt von mir das ich jeden Tag, jede Woche zu 100% mit super tollen Beiträge, die abwechslungsreich sind und wo man am besten immer was gewinnen kann, parat stehe. Ich glaube und ich hoffe diese Phase macht jeder Blogger mal durch um einfach auch mal selbst am Konzept seines eigenen Blogs zu zweifeln und es dann zu überarbeiten, damit der Spaß wieder da ist und ich wieder entspannt in meiner Freizeit es als Hobby akzeptiere und gerne schreibe und es nicht wie eine Hausarbeit behandel und glaube der Spaß geht mir abhanden.

    Aber DANKE, DANKE, DANKE für diesen tollen Blogbeitrag! Bloggen ist ein Hobby und sollte es auch immer sein und ich finde genau da erkennt man auch einfach die guten Blogger, wo man auch als Leser gerne wartet bis ein neuer Beitrag kommt.


  19. Winterkatze Says:

    @Bou Queen: Ganz ehrlich, wenn ich deinen Kommentar lese, bin ich wieder einmal froh, dass ich trotz Buchschwerpunkt keinen reinen Buchblog habe. :)


  20. Nenatie Says:

    Hallo Tina,
    ein ganz wundervoller und toller Post! ♥
    Aus Lesersicht kann ich dir sagen, dass ich es nicht schlimm finde wenn mal eine zeitlang keine Posts kommen! Immerhin ist das bloggen ja ein Hobby und jeder hat noch ein Privatleben das meist überhaupt nicht planbar ist.
    Deine Regeln finde ich toll! Für mich selbst hab ich sowas nicht. Ich nehme mir nur vor, dass ich mich nicht stressen lasse (und das klappt auch ganz gut).
    Liebe Grüße


  21. Bou Queen Says:

    @Winterkatze das ist ja nichts was du nicht ändern könntest. Aber am Anfang denkst du ja immer du hast nur Leser die sich für Bücher interessieren, deswegen die Hemmschwelle es umzustellen ^^


  22. Winterkatze Says:

    @Bou Queen: Ich freu mich immer über "Plauderbeiträge", da kann ich auch mal kommentieren, wenn ich mit den Büchern, die rezensiert werden, nicht so viel anfangen kann, aber den Blog/Blogger sympathisch finde.


  23. Melanie S. Says:

    Ich habe diese Balance von der du so schön redest - was man sich als Leser " erwartet" und was man als Blogger glaubt leisten zu müssen - noch nicht so richtig gefunden. Natürlich sitzt jetzt niemand den ganzen Tag beim PC und wartet auf genau den einen Post, aber nach ein paar Postfreien Tagen hab ich schon noch ein komisches Gefühl. Dabei tun Pausen so gut, besonders wenn man eh nichts zu sagen hat, aber diese Hintergedanken bin ich noch nicht losgeworden. Dabei ist es so interessant in den Antworten hier zu sehen, dass die meisten gar nicht täglich was Neues wollen. Schon dieses Wissen kann den Druck wegnehmen, der noch da ist! :)


  24. Tanja V. Says:

    Ich finde den Post auch wahnsinnig gut. Du hast da echt ein Händchen für solche Themen immer gut und strukturiert zu besprechen :D Deine anderen Post der "Reihe" gefielen mir bisher auch immer sehr gut!

    Ich bin wohl eine der wenigen, die sich nie diesen Druck machen, haben oder ehhh, kennen?! xD Keine Ahnung...ich könnte echt jeden Tag bloggen (und mache das ja meistens auch), weil ich immer nen bisschen Zeit zu erübrigen habe und dutzende Idee oder Sachen, die ich los werden will. So eine geistige "Liste" habe ich nur, was Rezensionen angeht. Besonders, weil ich so schnell lese, packt mich manchmal das schlechte Gewissen, weil ich inzwischen auch nicht mehr alles rezensiere. Was das Anfragen angeht, bin ich aber auch etwas zurückhaltender geworden. Ich lese da nur noch Sachen, die ich unbedingt möchte und von denen ich weiß, der SuB bekommt sie nicht mal zu sehen :D

    Das mit dem Druck und den Lesern habe ich auch schon öfter gehört. Oder so Posts, wo Leute sich entschuldigen, weil sie ne Weile nicht gebloggt haben. Das tut mir dann irgendwie immer leid, weil ich nie aufhören würde irgendwo Leserin zu sein, nur, weil eine Weile nichts kommt. Aber anscheinend geht es ja nicht nur einer Person so, sondern vielen...fast wie das damalige Blogger Burn Out xD

    Jedenfalls finde ich den Post auch sehr ermutigend und ich denke, du hast vielen damit ein gutes Beispielt gegeben! Ein Hobby soll Spaß machen und ENDE :D


  25. Elif Says:

    Deine Regeln sind ziemlich genau auch meine Regeln :D Ich blogge ja schon eher selten, aber ich mag auch einfach nicht nur leeres Zeug schreiben und vor allem fehlt mir meistens auch die Zeit. Im Prinzip blogge ich, wenn ich was zu sagen und die Zeit dazu habe, andere Regeln gibt es nicht unbedingt. Mit den Rez-Ex ziehe ich mich auch immer mehr zurück, das ist mir auch zu viel Druck. Ich verstehe dich also absolut und kann dir in allem nur zustimmen.

    Ich hab dich übrigens für einen Award nominiert, keine Ahnung, ob du bei sowas mitmachst, aber vielleicht hast du ja Lust :) http://lost-in-written-words.blogspot.de/2014/11/award-liebster-blog-award-oder-auch.html

    Liebste Grüße!


  26. Laura Says:

    Ich bin mit meinem eigenen Blogtempo total zufrieden, bei mir sind es durchschnittlich 4-5 Posts im Monat. Und das reicht mir! Es können natürlich auch mal mehr und mal weniger Posts sein, vielleicht kommt in einem Monat mal keine Rezension. Dann nur, weil ich kein Buch gelesen habe, zu dem ich unbedingt meine Meinung loswerden will. Ich würde z.B. nie zu jedem Buch eine Rezension schreiben wollen, es wäre mir einfach viel zu aufwendig und anstrengend und bei vielen Büchern wüsste ich gar nicht, was ich sagen soll. Aber bei vielen Blogs - besonders auch bej denen, wo die Blogger extrem viel lesen - sieht man ja wirklich tagtäglich gleich mehrere Rezensionen, die sich dann meistens auch noch alle gleich anhören und kaum etwas zu dem Buch aussagen :/
    Ich bin als Leser auch niemandem böse, wenn ein Post mal auf sich warten lässt. Mir fällt meistens erst nach einem laaaangen Zeitraum auf, wenn von einem Blog kein Post mehr kam :D Ist ja ganz normal, vor allem sind die meisten Blogger noch total im Klausurenstress für Schule oder Uni. Geht mir selbst ja nicht anders :D Deshalb versteh ich auch diese "Updateposts" nicht, in denen Blogger sich entschuldigen, wenn sooo lange (Eine Woche ._.) mal kein Post von ihnen kam. Da macht einem doch niemand einen Vorwurf :p
    Auf jeden Fall echt cooler Beitrag, ich finde wirklich, dass sich das viele Blogger zu Herzen nehmen und sich weniger Stress mit ihrem Blog machen sollten. Solange man selbst zufrieden ist, ist alles okay, finde ich :D


  27. Danke für den tollen Beitrag! Ich sehe das ähnlich wie du. Ich blogge auch nur, wenn ich Zeit und Lust habe. Mit den Rezensionsexemplaren und Leserunden hast du recht. Ich war anfangs echt begeistert von Leserunden. Momentan wird es mir aber auch schon zu viel, weshalb ich in nächster Zeit sicher bei keiner neuen mehr mitmachen werde, bei der man ein Buch kostenlos erhält und auch keine neuen Rezensionsexemplare annehmen werde, außer ich will ein Buch wirklich gerade sofort und unbedingt lesen. An Leserunden, bei denen man das Buch selbst kauft, werde ich weiterhin teilnehmen, wenn ich Zeit habe. Das Bloggen selbst sehe ich aber nicht als Pflicht, ich liebe es. Allerdings habe ich auch manchmal einfach eine Woche lang nichts zu sagen. Das finde ich auch völlig okay. Man muss nicht jeden Tag einen neuen Post schreiben. Ich habe auch nicht immer so viel Zeit dazu, weil ich ja auch sehr gerne auf den anderen Blogs mitlese und kommentiere. Das macht mir auch großen Spaß :)


  28. Tina Says:

    @all:

    Erst einmal wow, ich bin total baff, wie viel ihr mir zu sagen hattet und vor allem, dass es doch ein schmaler Grat ist, voll und ganz im Hobby und Spaßbereich zu bleiben. Aber wenn man mit Herzen dabei ist, dann bekommt man das auch hin :) Die einen sogar völlig ohne Schwierigkeiten, die anderen müssen erst aus dem ein oder anderem Fehler lernen.

    @Winterkatze:

    Lieben Dank für deinen ausführlichen und vor allem treffenden Kommentar! Es ist schön zu hören, dass du da geduldig bist und auch längere Zeiten Funkstille einfach abwartest, bis klar ist, ob der Blog weitergeführt wird, oder nicht. Ich versuche es auch so zu halten. Wenn ich mal meine Leseliste ausmiste, dann wenn Monate nicht gebloggt wurde.

    Zwei Beiträge die Woche als Minimum sind auch schon ordentlich^^ Also ich versuche es ohne feste Anzahl, aber schon spätestens im Wochenrythmus. Je nach dem, was so los ist und wieviel Zeit ich habe. Aber klar, wenn du auch mal was ganz buchfremdes einwerfen kannst, sind die Beiträge schneller gefüllt^^

    Deine Einstellung zu Reziexemplaren kann ich gut nachvollziehen. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, bin aber im Moment der Ansicht solange es mich nicht zeitlich überfordert, geht es in Ordnung.

    *lach* mit Challenges bin ich leider nicht so erfolgreich. Außer die Kommentarchallenge^^

    @Jenny:

    Das ist auch eine gute Idee sich da das Wochenende komplett freizuhalten! Im Moment ist es bei mir nur umgekehrt, da habe ich wegen der Arbeit einfach mehr Zeit. Genau, der Spaß soll im Vordergrund stehen!

    Dir auch liebe Grüße!

    @Steffen:

    Ich wünsche dir Erfolg, dass du es in naher Zukunft für dich herausfinden wirst!

    @Katja:

    Danke dir Katja! Genau in den Momenten kommt man ins Grübeln... Aus dem Grund hab ich auch die Statistiken gestrichen und weil ich dachte, es interessiert vielleicht eh niemanden. Aber hab eine Abstimmung gemacht und bin eines besseren belehrt worden^^

    Mir geht es auch so, dass mich ausstehende Rezensionen an sich ärgern, weil ich sie gerne auch für mich fertig haben möchte. Nur in letzter Zeit hab ich da keine Oberhand mehr. Zum Glück lese ich so wenig, dass sie nicht allzu schnell größer werden kann^^

    Eine gute Idee! Ich versuche es derzeit auch so. Wenn es die Zeit zulässt bloggen, wenn nicht, dann steht das Leben im Vordergrund.

    Dir auch liebe Grüße!


  29. Tina Says:

    @Jan:

    Dankeschön! Diese "muss" ist wirklich eine ganz schlechte Sache. Ich merke dann auch, wie mir völlig die Lust vergeht dann z.B. eine Rezi zu schreiben und verschiebe das dann lieber auf später, wenn ich mit Elan dabei bin.

    Freut mich, dass du für dich ein gesundes Maß gefunden hast! Ich bin mal mehr und mal weniger zufrieden ;P

    Mit jedes Buch Rezensieren hab ich auch ziemlich umgestellt. Mittlerweile siebe ich da aus und setze mir keine Reihenfolge mehr. Wenn ich auf das eine Buch keine Lust hab, dann wird eben ein anderes besprochen. Früher wolte ich das immer zeitlich in der richtigen Reihenfolge machen, aber das ist mir mittlerweile zu doof. In freier Reihenfologe bin ich auf jeden Fall motivierter!

    Eben dieses Experiment ist es mir (leider) oft auch nicht Wert. Denn meistens gibt es eben doch einen Grund, weshalb das Buch nicht regulär beim Verlag erscheint.

    Ohh, dane dir Jan! Da werd ich ganz rot!

    @Christine:

    Yay, man hört wieder etwas von dir! Los auf, gleich wieder Bloggen ich bin als Leser am Start! Ich kann aber gut verstehen, dass es nach einer so langen Pause schon fast komisch ist, wieder anzufangen. Aber schau drüber hinweg und leg einfach los, ich denke wenn du erst mal wieder dabei ist, ist es wieder ganz normal. Ich hoffe, dass du dich dafür entschließen wirst, mir fehlen deine Beiträge!

    Kannst ruhig öfter wieder einen Kommentar dalassen ;D *drück*

    @Neyasha:

    Die gute alte Anfangszeit^^ Da hat man sich schon fast Sorgen gemacht, ob man nicht ZU OFT bloggt. *seufz* das waren noch Zeiten.

    Mit dem Aufraffen kenne ich nur allzu gut! Wirft man einen Blick auf die Liste mit ausstehenden Rezensionen denkt man sich, "Och neee", Aber wenn man erst einmal dransitzt macht es Spaß und man kann kaum nachvollziehen wo jetzt genau das Problem lag. Aber solange man die Freude daran wieder findet ;)

    Danke dir für deinen Einblick aus Lesersicht. In der Richtung sieht es bei mir auch aus, nur wenn man sich selbst betrachtet, ist der Blick doch oft kritischer.

    @Ebru:

    Ich denke auch, dass da Erfahrung viel hilft. Bei mir sind es bald 3 Jahre und man sieht doch einiges viel lockerer, als noch zu Beginn. Andererseits kann die Entspanntheit auch dazu führen, dass man es mal schleifen lässt.

    Eben der Rattenschwanz, der an einem Reziexemplar hängt. Die Priorität ist anders, der zeitliche Rahmen und alles ist mit mehr Druck verbunden. Deshalb überlege ich mir sehr genau, was ich anfrage. Einmal die Woche eine Rezension halte ich auch für eine ganz gute Anzahl. ich komm nur derzeit nicht mit dem Lesen hinterher ;D

    Dir auch liebe Grüße!

    @Suppenhuehnchen:

    Echt interessant mal zu lesen, wie es aus reiner Lesersicht aussieht! Und zum Glück beruhigend ;) Von so ständig wiederkehrenden Posts halte ich auch nicht so viel. Deshalb hatte ich ja auch die Statistiken gestrichen, die wohl irgendwie doch wieder gefragt sind^^ So kann man sich irren. Ich versuche mein bestes, lieber auf den Punkt zu bloggen und dann mit Begeisterung.


  30. Tina Says:

    @Amelie:

    Lieben Dank Amelie! Ich geb mir Mühe^^

    Genau das ist das Thema. Kann ich auch darauf warten und kaufe es dann einfach wenn der Preis fällt? Oder muss ich es unbedingt sofort haben und lasse dann auch alles stehen und liegen.

    Daumen hoch, dass du da so völlig unbelastet warst. Ich denke, ich würde mir bestimmt Gedanken machen irgendwann. Aber eigentlich hast du völlig recht!

    @Klingenfänger:

    Ach, das hört sich schlimmer an, als es ist^^ Zum Glück hab ich da jetzt auch meinen Weg gefunden. Derzeit ist es nur etwas ungewohnt, Arbeiten, Lernen und Bloggen unter einen Hut zu bringen. In der Examensvorbereitung konnte ich mir alles selbst einteilen, jetzt gibt es eine Menge Pflichtveranstaltungen. Aber das wird schon.

    Wow, dass du sogar Rezensionen auf Vorrat hast! Das bekomme ich nie hin. Mich juckt es immer so in den Fingern auf "Veröffentlichen" zu drücken ;D Bin auch mal gespannt, wie es sich bei dir auf Dauer entwickelt. Ich drück dir die Daumen, dass du so entspannt bleiben wirst!

    @Effi:

    Irgendwo sieht man ja immer einen Zusammenhang zwischen regelm#ßigen Posts und mehr Rückmeldung. Allein schon die Seitenaufrufe, sind ja ganz anders wenn gepostet wurde, oder nicht. Aber ich glaube allein deshalb brauchst du dir keinen Kopf wegen Leserzahlen machen. Über GFC sinds ja meist nur Leute, die auch einen Blog haben und ich hab da das Gefühl, dass es da regelrechte Boom und Flautenzeiten gibt.

    Kommentieren spielt defintiv eine Rolle, darüber könntest vielleicht nachdenken, etwas aktiver zu werden. Eine Zeitlang hab ich mich vielen neuen Blogs gewidmet, weil man irgendwo doch im "bekannt und bewährten" Kreis festhängt. Man kann dann auch neue tolle Sachen entdecken!

    @Jay:

    Manchmal läuft es aber auch einfach doof. Bei mir ist z.B. ein Buch nicht angekommen und kam jetzt nach 4 Wochen erst, das bringt meine Planung völlig durcheinander. So hätte ich schön nur eines nach dem anderen gehabt. Aber gut, da muss man dann durch.

    Bestimmt schreibt man sich wieder! Viel Erfolg beim Bloggen und dir auch eine schöne Vorweihnachtszeit!

    @Ingrid:

    Es ist gruselig, aber manchmal leider wahr. Hängt aber auch ganz von der Person ab, wie viel Stress und Druck man da an sich ranlässt, oder ob man da eine ganz dicke Haut hat ;P

    Dir ganz viel Spaß und Erholung im Urlaub!

    @Anja:

    Manchmal ist es leider wirklich so, dass man erst einen Tiefpunkt erleiden muss, um daraus zu lernen und es für die Zukunft besser zu machen. Genau, da weiß ich auch manchmal nicht ob ich neidisch sein soll, oder froh, dass ich dann doch nicht sooo viel Zeit hab, um so viele Posts rauszuhauen. Da ist es echt am besten, man macht seinen Frieden und blendet alles drumherum möglichst aus^^

    Genau!

    Dir auch liebe Grüße!

    @May:

    Ich bin ehrlich gesagt recht froh, dass ich erst angefangen habe zu bloggen, als ich aus der Schule raus war. Im Studium hat man durch die Selbstbestimmung dann doch mehr Freiheiten und kann es sich besser einteilen. Von daher echt Daumen hoch, wenn du beides auf die Reihe bekommst und vor allem das wichtigere von beidem im Auge hast!

    Dir auch liebe Grüße!


  31. Tina Says:

    @Tina:

    Kein Problem^^

    Zeitintensives Hobby trifft es wohl am besten. Vor allem wird einem das erst richtig bewusst, wenn man nicht mehr so viel Zeit hat. Ich finde mit 2-3 Posts die Woche bist du immer noch sehr gut dabei! Stimmt vorgeplant hattest du ja ab und an auch noch was. Das hab ich leider nie hinbekommen. Aber ich kann gut verstehen, dass du das mittlerweile gestrichen hast.

    Sehe ich auch so! Mir sind auch die Leser am liebsten, die auch dauerhaft etwas lesen möchten und einen nicht schon abschreiben, wenn mal Funkstille herrscht.

    @Bou:

    Ui, ich habe die Ehre, du schreibst mal wieder was ;D

    Und oje, dann wundert es mich bei dir ja echt kaum, dass du so spärlich am Bloggen bist. Da ist einiges nicht im Reinen und wenn du dir so viel Druck machst, wundert es mich nicht, dass du da so den Spaß daran verlierst. Wahh ja, bei Blogtouren hab ich auch bald ein rotes Tuch vor Augen. Das geht nur noch zum einen Ohr rein und zum anderen raus.

    Ich hoffe echt, dass du mal tief in dich gehst und deinen Frieden findest. Und vor allem das "Muss" streichen. Dann mach lieber eine richtige echte Pause für einige Zeit, ganz ohne Vorwürfe und schlechtem Gewissen und komm dafür dann lieber erholt wieder! *drück*

    @Nenatie:

    Dann ist ja gut^^ Ich dachte es mir auch und wenn man ganz vernünftig darüber nachdenkt, ist es einem auch klar. Aber wenn sich die blogfreien Tage mehren, kommt man doch ins Überlegen.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du weiterhin stressfrei bloggen kannst! ;)

    Dir auch liebe Grüße!

    @Winterkatze + Bouqueen:

    Ihr braucht mich ja gar nicht mehr^^ Genau für sowas sind Plauderposts gut!

    @Melanie:

    Dabei bloggst du ja schon so lange liebe Melanie! Ich denke auch, ich hab für mich aus den Antworten einiges gelernt und habe auch die Bestätigung mit dem, was ich mir über die Lesersicht gedacht habe. Der meiste Druck kommt von einem selbst!

    @Tanja:

    Dankeschön Tanja! Es sind ja immer Themen, die mir am Herzen liegen, von daher freut es mich, wenn es auch so rüberkommt.

    Du bist ja die reinste Blogmaschine! :D Und du machst das ja schon soo ewig und trotzdem immer noch mit demselben Elan. Echt Wahnsinn Tanja. Andererseits liest du ja so einen Haufen Bücher, da geht dir nie der Stoff aus^^

    Bei solchen Posts tun mir die Blogger auch immer sehr leid. Ich versuche so etwas wegzulassen, man sieht ja, wenn ich gerade nicht aktiv bin und wenn es dann wieder besser aussieht.

    Ebendrum!

    @Elif:

    Schön, dass du auch wenn du nicht jeden Tag am Bloggen bist, trotzdem mit dir zufrieden bist und das merkt man dann auch in den Beiträgen! Wie du sagst, lieber mit Mühe gemacht und dafür seltener. Man merkt es einfach.

    Dankeschön! Im Moment gehts bei mir leider drunter und drüber, wenn Luft ist vielleicht. Danke, dass du an mich gedacht hast!

    @Laura:

    Das hört sich echt nach einem gesunden und ausgewogenem Blogtempo an bei dir! Vor allem sich bei Rezensionen zu zwingen, bringt einem selbst nichts und für die Rezension ist es auch nicht förderlich. Deshalb bespreche ich auch nur, worauf ich Lust habe und wenn es zu lange in der Liste rumgurkt, wird eben eine Kurzmeinung draus.

    Ich bin auch nicht der riesen Fan von Entschuldigungsposts, außer man hat echt mal Monate nichts von sich hören lassen.

    Dankeschön Laura! Kann ich dir nur zustimmen!

    @Lady Moonlight:

    Danke dir! Tolle Sache, dass du dir für Leserunden auch Bücher kaufst und so teilnimmst! Ich hab das früher total gerne gemacht, mittlerweile fehlt mir da an allen Ecken die Zeit dafür. Aber wenn es mal wieder ruhiger ist, wäre es echt eine Überlegung wert mal wieder bei einer mitzumachen. Einfach weil man Lust darauf hat.

    Eben, mitlesen und kommtieren mache ich auch sehr sehr gerne. Dann drücke ich dir die Daumen, dass du dein Gleichgewicht so beibehältst!


  32. Winterkatze Says:

    Gern geschehen. :) Die zwei Beiträge pro Woche sind ja auch nur eine Richtlinie - und wenn man eh immer das Netbook in Reichweite hat, dann kann man auch schnell einen Absatz zu einer Rezension schreiben oder das frischgeschossene Katzenfoto online stellen. ;) Die buchfremden Beiträge retten mir oft die Laune, wenn ich mal wieder auf dem Blog plaudern möchte. Besonders Backbeiträge sind erschreckend beliebt (ich werde trotzdem nicht zum Foodblogger! :D).

    Bei den Challenges finde ich, dass man sich halt vorher gut überlegen muss, ob man das schaffen kann oder mag. Sachen mit monatlichen Aufgaben klappen bei mir ganz gut. Wird mehr gefordert oder sind die Bedingungen zu frei gestellt, dann wird es anstrengend für mich - also lasse ich davon inzwischen die Finger. ;)


  33. Buecher Nis Says:

    Toller Blogpost! Mir macht Bloggen auch mega Spaß, allerdings habe ich in letzter Zeit mal das ein oder andere Rezi-Exemplar bekommen und das zieht einen manchmal echt in eine totale Leseflaute. Hatte ich schon öfters und dann hatte ich auch keine Lust das Buch zuende zu lesen, aber wollte auch nichts anderes weiterlesen.
    In Zukunft werde ich keine Rezi-Exemplare mehr annehmen, es sei denn, es ist das mega interessante Buch.

    Ich hoffe mir macht es dann in Zukunft mehr Spaß wieder zu lesen :D Aktuell hänge ich echt etwas...

    LG♥


  34. Ja, finde 2-3 Posts reichen vollkommen, wenn man längere Zeit postet. Man schafft es einfach nach 2-3 Jahren nicht mehr, so regelmäßig zu posten, wie man Anfang. Und ich denke mir, es ist immer noch besser, weniger zu posten und dafür den Blog langfristiger am Leben zu erhalten, besonders jetzt wo man ja von kurzweiligen Blogs geradezu überschwemmt wird, die kommen u gehen ohne Eindruck zu hinterlassen.

    ja, genauso sehe ich das auch :)
    Ich habe meine Lieblingsblogs, da schreibe ich immer wieder u andere eben weniger. Aber muss auch sagen, dass es daher neue Blogs schwer bei mir haben in die Leseliste zu kommen. Bin halt eher eine treue Seele ;)


  35. Christine Says:

    Ach Tina, es ist auch sehr sehr schön, wieder etwas von dir zu hören! Und du hast immer so liebe Worte für mich übrig, ich spüre sogar ein kleine Träne in meinem Auge (ich bin heute noch übersensilbler als sonst, war ein harter Tag.)
    Weißt du, vielleicht hast du recht und ich muss einfach mal wieder einen Post schreiben. Eigentlich juckt es mir gerade richtig in den Fingern, und genau so soll es ja auch sein ;D


  36. Melanie S. Says:

    Es ist wie du sagst - den größten Druck macht man sich selbst. Und es sind diese Erwartungen, die dafür sorgen, dass man unbedingt x Beiträge pro Woche/Monat schaffen möchte. Man erinnert sich an die Zeiten, in denen es richtig gut lief, sieht vielleicht bei anderen wie schön es klappen kann und wünscht sich das auch. Und das Schwierigste ist eh sich selbst einzugestehen, dass es halt nicht immer so ist. Bis diese Ruhe kommt dauert es ein bisschen, aber die Antworten hier haben mir teilweise schon die Augen geöffnet.


  37. Und ICH hab mir bei der Überschrift schon gedacht "uaah, was ist denn mit der Tina los" :D! Mir geht es bezüglich des Post-Drucks in den letzten Monaten besser. Die Zauberformel ist wirklich, Frieden mit sich selbst zu schließen und ein Gleichgewicht zu finden, das für einen passt. Leser sind die letzten, die einen Druck machen - wenn selten gesehene Posts online gehen, bekommt man keine Vorwürfe, sondern eher Kommentare, dass es schön ist, wieder von einem zu lesen! Mit (wenn es hoch kommt) ~3 Posts im Monat kenne ich mich da mittlerweile aus. xD Natürlich fühle ich mich dann seltsam, wenn eine Bloggerin jeden Tag postet: "Dein Blog ist nicht so aktiv. Du hast nicht so tolle Ideen. Deine Leser kriegen nicht so viele neue Posts ab." Aber es geht eben wirklich darum, seine eigene Balance zu finden. Für mich ist es beispielsweise nicht okay, meine übel rare Freizeit nebst Schule nur dem Bloggen zu widmen, einer Tätigkeit, bei der man (in meinem Fall) stundenlang vor dem Bildschirm sitzt. Tut mir nicht gut. So, dabei belasse ich es jetzt und lese mir die restlichen Kommentare hier durch :)

    Alles Liebe und schönes Wochenende,
    Sandra


  38. Toller Beitrag!
    Ganz am Anfang habe ich wirklich fast jeden Tag eine Rezension geschrieben, da war ich auch noch voller Tatendrang und alles war so neu für mich. Doch irgendwann pendelt sich das ein und ich bin, merkwürdigerweise, froh wenn ich nicht alles rezensieren muss was ich lese. Ich mache auch nur mehr selten bei Leserunden mit, frage generell weniger Bücher an und mache mir selbst keinen Druck. Wie du schon sagst, es ist ein Hobby und als solches steht der Spaß im Vordergrund. Aber vielleicht sehe ich das auch nur so weil ich eben keinen top aktuellen Blog habe, nicht immer die neuesten Bücher lese und selten die Werbetrommel rühre. Ich bleibe sicher auch Blogs treu die nur 2-4 Beiträge im Monat haben - manchmal hat man eben nicht mehr Zeit und das ist völlig in Ordnung.

    LG Sarah


  39. Flügel. Says:

    Sehr toller Post!
    In meiner Klausurenphase oder allgemein in der Zeit, in der mal wieder mehr lernen angesagt ist, komme ich kaum zum lesen und dementsprechend auch nicht zum bloggen. Da denke ich mir auch immer "Langsam müsste ich mal wieder etwas posten", aber auf der anderen Seite sage ich mir "Ich bin nicht dazu verpflichtet, jede Woche einen Post zu schreiben". Wenn man keine Zeit hat hat meine keine Zeit und im Normalfall respektieren die Leser das ja auch. :)


  40. Sandy Says:

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich schon das "verpflichtet" im Beitragstitel als überflüssig betrachte. Sorry, es wurde schon so oft in der Bloggerwelt besprochen/analysiert/aufgeregt. Böse meinen tue ich das natürlich nicht.
    Inzwischen sind die Verlage ja auch sehr viel verständnisvoller als wie noch vor 2-3 Jahren, was zeitnahe Buchbesprechungen angeht. Jeder PR-Mitarbeiter eines Verlages weiß bzw. sollte wissen, was ein Blogger ist. Sprich, die Überzahl von uns sehen das nun mal als Hobby, haben unsere Berufe/Studium/Ausbildung/Familie/Freunde/Leben und können nicht den lieben, langen Tag mit dem Lesen verbringen. Kritiker sind eins, Blogger was anderes.
    Was das Häufigkeit des Schreiben auf dem Blog an sich angeht: das sehe ich als eine Einstellungssache des Bloggers an sich selbst. Wer sich Druck macht, ist selbst schuld. Basta. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Natürlich bleibt somit längerfristig die Lust auf der Strecke, was zum "Blogger Burnout" (so nannten es andere Blogger vorher schon, nicht ich) führt etc. pp.

    Ich selbst habe sehr lange mit Zwang gebloggt und es hat keinen Spaß gemacht. Sogar aufhören wollte ich irgendwann. Doch jetzt sage ich mir und jedem immer wieder, das alles mal etwas gelassener zu nehmen. Sich selbst mal etwas entspannen.
    Und letztendlich werden treue (Blog)Leser einem nicht den Rücken kehren.

    Also, ein paar Mal tief durchatmen, PC auslassen wenn keine Lust vorhanden ist und lieber anderen schönen Dingen widmen (wie z.B. lesen OHNE drüber zu bloggen).

    Ganz liebe Grüße


  41. Das mit den Rezensionen, die man abarbeiten muss, das kenne ich sehr gut. Vor nicht all zu langer Zeit hatte ich eine Liste von minimum 4-5 Rezensionen, die noch offnen waren. Die hatte ich zwar bereits auf Blatt, musste sie aber noch abschreiben. Aber hat man dazu immer gleich Lust? Nein.

    Ebenso hatte ich im Sommer eine längere Blogpause, da ich mit dem Lesen einfach nicht voran kam. Die Hitze macht mich oft so fertig, dass ich mich nur schwer auf ein Buch konzentrieren kann. Da hab ich dann irgendwann gemerkt, dass ich auf meinem Blog am besten auch mal eine Info schreiben sollte, dass ich eine Pause mache, meinen Blog aber auf jeden Fall wieder aufleben lassen werde, sobald es wieder etwas zu berichten gibt. Inzwischen bin ich ja auch wieder voll dabei und nutze vor allem auch gerne die Option, Blog-Einträge zu planen und später online gehen zu lassen. So kann man auch mal Zeiten überbrücken, in denen man weniger Aktiv sein kann. =)

    Rezensionsexemplare nehme ich inzwischen sogar gar keine mehr an. Damit mache ich mir einfach zu viel Druck, da ich versuche, das Buch schnell zu lesen und eine möglichst umfangreiche Rezension dazu schreiben möchte. Damit soll Schluss sein. Wenn ich zu einem Buch meine Gedanken loswerden möchte, dann tue ich das auch. Wenn nicht, dann lasse ich es einfach bleiben und es gibt nur eine Buchvorstellung, eine Mini-Rezension oder eben gar nichts. Wozu selbst stressen? Richtig, für nichts und niemanden.
    Ebenso habe ich die Rezi-Exemplare blockiert, weil ich einfach auch mal meinen eigenen SuB lesen möchte und nicht immer nur das, was von Rezi-Exen hier rumliegt. Ich möchte, dass lesen weiterhin mein HOBBY bleibt und nicht zur Arbeit wird. Es soll mir Spaß machen und nicht zur Pflicht werden.

    Dazu kommt noch, dass ich bei Rezensionsexemplaren ein schlechtes Gewissen bekomme, wenn mir das Buch dann nicht gefallen sollte... Schluss damit!
    Deswegen gibt es bis auf weiteres weder neue Bücher durch Kauf noch neue Bücher durch Rezi-Exemplare.

    Zurück zum Thema:
    Ich selbst versuche immer 1-2 Posts die Woche online zu bringen. Wenn es mehr sind, ist es okay, wenn es mal 2-3 Wochen nichts gibt, dann ist es auch okay. Wozu die Eile?
    Wenn ich selbst Leser eines Blogs bin, dann mache ich ja auch nicht gleich ein Fass auf, wenn mal 2-3 Wochen nichts kommt. :-)

    Liebe Grüße, Dobbie


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